Brand in der Wigoltinger Nuur Moschee war keine Absicht

Der grosse Schaden, den ein Feuer in der Nacht auf Montag angerichtet hat, ist nicht durch Brandstiftung entstanden. Die Polizei ermittelt nun wegen Fahrlässigkeit.

Viviane Vogel
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Dank einer Anwohnerin, die den Rauch bemerkte, konnte die Feuerwehr schnell zur Tat schreiten. (Bild: Beat Kälin/brk News)

Dank einer Anwohnerin, die den Rauch bemerkte, konnte die Feuerwehr schnell zur Tat schreiten. (Bild: Beat Kälin/brk News)

Der Brand, der in der Nacht auf Montag in der Wigoltinger Nuur Moschee gewütet hat, entstand nicht durch Absicht. «Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen», informiert Matthias Graf, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau. «Aber Brandstiftung kann ausgeschlossen werden.» Nun werde wegen Fahrlässigkeit ermittelt.

Das heisst, dass das Feuer, welches die Mehrzweckhalle beschädigte und mehrere Zehntausend Franken Sachschaden angerichtet hat, unabsichtlich entfacht worden ist. Es gilt nun herauszufinden, wem und wie das Malheur geschehen ist. Hierzu führt die Polizei Befragungen durch.

Des Weiteren soll ermittelt werden, wer sich am Tag vor dem Brand in der Moschee aufgehalten hat. Die Aussagen werden verglichen und die Polizisten analysieren, ob sie übereinstimmen. Doch auch wenn die Ermittlungen noch nicht beendet sind, Abdul Wahab Tayyab, der Imam der Moschee zeigt sich trotzdem erleichtert: «Wir sind sehr froh, dass es kein Anschlag war.»