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Bottighofer Gemeindepräsidium: Beat Müller liegt nach dem ersten Wahlgang vorne

Die Wahl ums Gemeindepräsidium von Bottighofen entscheidet sich erst im zweiten Wahlgang am 10. Februar 2019. Beat Müller hat im ersten am meisten Stimmen vor Matthias Hofmann und Michael Thurau erhalten.
Nicole D'Orazio
Stossen auf das Resultat des ersten Wahlganges an: Matthias Hofmann, Beat Müller und Michael Thurau. Sie treten alle wieder an. (Bild: Reto Martin)

Stossen auf das Resultat des ersten Wahlganges an: Matthias Hofmann, Beat Müller und Michael Thurau. Sie treten alle wieder an. (Bild: Reto Martin)

Vier Kandidaten für das Gemeindepräsidium: Der erste Wahlgang ist in Bottighofen mit Spannung erwartet worden. Vier Kandidaten haben sich um das Amt beworben. Am meisten Stimmen hat Beat Müller mit 223 erhalten. Auf Platz zwei folgt Matthias Hofmann mit 183. 175 Stimmen erhielt Michael Thurau, Lukas Hoffmann nur 35. Der auf Ende der Legislatur zurücktretende Gemeinderat Erich Brunner, der nicht fürs Präsidium kandidiert, erhielt 38 Stimmen und der aktuelle Amtsinhaber Urs Siegfried 72. Siegfried hat seinen Rücktritt per Ende Mai schon lange angekündigt. Auf Vereinzelte entfielen 13 Stimmen.

Eingegangen waren 776 Wahlzettel, wovon 739 gültig und massgebend waren. Die Stimmbeteiligung betrug 63 Prozent. Das absolute Mehr lag bei 370.

Wahlen Gemeindepräsidium Bottighofen

Die Resultate der Kandidaten
Beat Müller
parteilos
223
Matthias Hofmann
parteilos
183
Michael Thurau
FDP
175
Urs Siegfried
parteilos
72
Erich Brunner
parteilos
38
Lukas Hoffmann
SVP
35
Vereinzelte
13
Absolutes Mehr
370 Stimmen

Müller sieht sich in der Pensumdebatte bestätigt

Beat Müller nimmt das Resultat strahlend zur Kenntnis. «Ich habe mir viele Stimmen erhofft. Ich habe sehr aktiv Wahlkampf betrieben», sagt er.

«Das ist nun eine schöne Bestätigung und natürlich trete ich zum zweiten Wahlgang an.»

Das Resultat zeige seiner Meinung nach, dass die Bevölkerung einverstanden sei, dass der Gemeindepräsident nach wie vor ein Pensum von 70 bis 80 Prozent innehabe.

Müller hatte seine Kandidatur erst nach den drei anderen bekannt gegeben, mit der Bedingung ein Pensum von 70 bis 80 Prozent bekleiden zu wollen – so viel wie der aktuelle Amtsinhaber Urs Siegfried arbeitet. In der Ausschreibung für das Gemeindepräsidium ging die Behörde jedoch von einem geringeren Pensum von 40 bis 60 Stellenprozent aus. Mit einer Umstrukturierung auf der Gemeindeverwaltung solle dies möglich sein, hiess es.

Hofmann hat sich Platz zwei erhofft

Matthias Hofmann freut sich sehr über seinen zweiten Platz. «Das habe ich mir erhofft. Platz eins wäre zu vermessen gewesen, weil ich im Dorf noch eher unbekannt bin», sagt er. Die Treffs im Silo5, die er zwecks Kennenlernen organisiert hatte, hätten sich bewährt. «Ich habe viele interessante Gespräche geführt.» Auch er tritt zum zweiten Wahlgang an. «Dort werden die Karten neu gemischt.» Er sei nach wie vor der Meinung, dass ein 50 Prozentpensum ausreiche. Hofmann führt eine eigene Zahnarztpraxis.

Michael Thurau nimmt den dritten Platz gelassen auf:

«Es war klar, dass die ganze Sache um das Schulpräsidium in Kreuzlingen Auswirkungen auf meine Kandidatur hier in hat. So ist Politik.»

Thurau ist Präsident der Primarschule Bottighofen und Vizepräsident der Sekundarschulgemeinde Kreuzlingen, welche wegen der Affäre um den Rücktritt von Schulpräsident René Zweifel in der Kritik stand. «Natürlich trete ich zum zweiten Wahlgang an», sagt Thurau. Bezüglich der Debatte ums Pensum meint er, dass die Mehrheit hinter den 50 bis 60 Prozent stünden, wenn man sein und das Resultat von Matthias Hofmann zusammen zähle.

Lukas Hoffmann zieht sich zurück

Von den vier Kandidaten erhielt Lukas Hoffmann mit 35 klar am wenigsten Stimmen. «Natürlich bin ich etwas enttäuscht», meint er. Mit so wenig Unterstützung hat er nicht gerechnet. «Das zeigt auf, dass die Bottighofer keinen Auswärtigen als Gemeindepräsidenten wollen.» Es sei für ihn eine wichtige und gute Erfahrung gewesen. «Ich durfte spannende Gespräche führen. Aber ich ziehe mich nun natürlich zurück.»

Peter Huber neu im Gemeinderat

Auch der Gemeinderat von Bottighofen stellte sich den Gesamterneuerungswahlen. Die Bisherigen erhielten folgende Anzahl Stimmen: Christina Bührer 590, Patrik Hugelshofer 574 und Beat Müller 512. Der neue Kandidat, Peter Huber, erhielt 538 Stimmen und wurde klar gewählt. Auf Vereinzelte entfielen 152 Stimmen. Das absolute Mehr betrug 296. Eingegangen waren 719 Stimmzettel, wovon 656 gültig waren. Leer 49, ungültig 14. Die Stimmbeteiligung betrug rund 59 Prozent.

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