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Interview

Bottighofens Gemeindepräsident sagt: «Im Gespräch mit Jubilaren erfährt man sehr viel»

Seit gut vier Monaten leitet Matthias Hofmann die Geschicke von Bottighofen – halbtags arbeitet er weiterhin als Zahnarzt.
Mario Testa
Matthias Hofmann in seinem hellen Büro im Gemeindehaus. (Bild: Mario Testa)

Matthias Hofmann in seinem hellen Büro im Gemeindehaus. (Bild: Mario Testa)

Wie gut sind Sie in Ihrem neuen Amt angekommen?

Matthias Hofmann: Es ist sehr gut und ziemlich schnell gegangen. Mein Vorgänger hat mich schon kurz nach der Wahl eingearbeitet, mir die Geschäfte erläutert und mich an Sitzungen mitgenommen. Das hat für mich alles vereinfacht.

Welche Aufgaben bereiten Ihnen noch Mühe?

Die Ortsplanung ist eine Herausforderung. Auch im dritten Anlauf hat sie der Kanton nur teilweise bewilligt. Eine weitere Überarbeitung reicht deshalb nicht mehr, wir haben uns mit einer Beschwerde ans Verwaltungsgericht gewannt, auch um die Fristen nicht zu Verpassen. Ich hab nun einen Termin mit Regierungsrätin Carmen Haag, um eine Lösung zu finden. Auch die Baugesetze sind sehr komplex, zum Glück ist mein Bauverwalter sehr erfahren. All diese Herausforderungen machen meinen Job aber auch spannend und abwechslungsreich.

Wie werden Sie wahrgenommen im Dorf?

Die Leute wissen jetzt, wer ich bin. Ich suche auch das Gespräch mit der Bevölkerung. Wir sind schlussendlich ja ein Dienstleistungsbetrieb für die Bevölkerung, nicht umgekehrt.

Hatten Sie ein besonderes Erlebnis in den ersten vier Monaten im Amt?

Ich gehe bei den Jubilaren im Dorf persönlich vorbei. Das führt zu sehr interessanten Gesprächen. Da erfahre ich sehr viel über Bottighofen, was nirgends im Internet steht.

Welches sind derzeit ihre grössten Dossiers?

Das Gesamtverkehrskonzept des Kantons ist ein grosses Thema. Deshalb habe ich nach acht Jahren Pause auch die Verkehrskommission wieder reaktiviert. Immer ein Thema ist für uns als grösster Geber im Kanton auch der Finanzausgleich.

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