Bohlenständerhaus und Amriswiler Ortsmuseum öffnen ihre Türen

Die Amriswiler Museen nehmen nach der Coronapause wieder ihren Betrieb auf.

Manuel Nagel
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Das Bohlenständerhaus startet diesen Museumssonntag am 6.September mit einem Clowntheaterstück für Kinder im Alter zwischen vier und sieben Jahren. Carola Sallmann als Roberta spielt mit ihrem Willi um 14 Uhr das Stück «Wieder dehei».

Das Bohlenständerhaus im Schrofen.

Das Bohlenständerhaus im Schrofen.

Bild: Reto Martin (Oberaach, 12. Mai 2014)

Im Ortsmuseum macht die Amriswiler Goldschmiedin Brigitte Hägler, hier geboren und aufgewachsen, den Anfang der Erzählnachmittage. Schon seit Jahrzehnten betreibt sie an der Weinfelderstrasse ihr Atelier. Sie erzählt von ihrem Beruf, der zu den ältesten Metallhandwerksberufen gehört. Coronabedingt müssen sich interessierte Museumsbesucher vorgängig unter 071415511 anmelden.

Die Fortsetzung am 4. Oktober macht Claudia Depuoz. Sie sammelt leidenschaftlich Saba-Figuren. Diese wurden vor 100 Jahren in Amriswil erfunden und hergestellt, und von hier aus in alle Welt verkauft. Zusammen mit Depuoz eröffnet das Museumsteam im Oktober eine Sonderausstellung dazu.

Dani Laib, Kommissionsmitglied des Ortsmuseums, hat für den Museumssonntag am 1. November einen provokativen Titel für seine Erzählung gewählt: «Amriswil – die Stadt am See – und zwar seit bald 100 Jahren». Laib erzählt dabei die wechselvolle Geschichte des Amriswiler Strandbades Uttwil.

Am 6. Dezember ist Vroni Gerber-Hess zu Gast. Sie erzählt von ihren Erlebnissen als Schülerin im Zweiten Weltkrieg.

Interessant wird es auch am 7.Februar, wenn die Geschwister Maja und Andreas Baumann im Ortsmuseum am Palmensteg referieren. Die beiden wuchsen auf im Weiler Obermühle und haben heute aussergewöhnliche und verantwortungsvolle Aufgaben. Maja berät Bundesrat Berset im Bereich Gesundheitspolitik, Andreas leitet ein Kompetenzzentrum für Finanzaufsicht bei der Eidgenössischen Finanzkontrolle, dem obersten Aufsichtsorgan des Bundes.

Hinweis

Das Programm des Ortsmuseums kann gedruckt auf der Stadtverwaltung oder im Internet (www.ortsmuseum-amriswil.ch) heruntergeladen werden.