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Bischofszells Stadtrat Jorim Schäfer spricht über drei bedeutende Kreuze

In seiner Rede zum Schweizer Nationalfeiertag stellte Jorim Schäfer Analogien fest zwischen dem Schweizerkreuz, dem Roten Kreuz und dem Symbol des Christentums.
Georg Stelzner
Stadtrat Jorim Schäfer spricht an der Bischofszeller Bundesfeier vor der Bitzihalle. (Bild: Georg Stelzner)

Stadtrat Jorim Schäfer spricht an der Bischofszeller Bundesfeier vor der Bitzihalle. (Bild: Georg Stelzner)


Der vor Jahren getroffene Entscheid, die offizielle Bundesfeier der Stadt nicht mehr abends, sondern tagsüber und in Verbindung mit einem Brunch durchzuführen, machte sich am Mittwoch gleich doppelt bezahlt.

Zum einen vermisste um diese Tageszeit niemand den wegen der grossen Trockenheit vom Thurgauer Regierungsrat verbotenen Funken, zum andern nutzten sehr viele Leute die Gelegenheit, den Geburtstag der Schweiz gemeinsam unter freiem Himmel zu feiern. Ein Umstand, den Hans-Martin Baumann, Präsident des als Veranstalter fungierenden Verkehrsvereins, mit sichtlicher Freude zur Kenntnis nahm.

Ein Einzelner kann viel erreichen

Eine Feuertaufe hatte gleichwohl jemand zu bestehen. Erst einen Monat im Amt, war Stadtrat Jorim Schäfer bereits mit der Ansprache beauftragt. Er dürfte von der diesjährigen Fussball-WM inspiriert worden sein, denn im Zentrum seiner Rede stand das Kreuz, das Schweizer Nationalsymbol.

Schäfer nahm sich zuerst der Schweizer Flagge mit ihrem weissen Kreuz auf rotem Grund an. Er erinnerte an Wilhelm Tell, der entschlossen gewesen sei, die Tyrannenherrschaft zu beenden. «Wir sehen hier, wie viel von einem wachen Einzelnen für das Gemeinsame erreicht wurde», sagte Schäfer, überzeugt, dass das auch heute noch so sein könne.

Weltoffenheit verleiht Patriotismus Sinn

Als weiteres Beispiel, wie ein einziger Mensch allein durch seinen Willen Grossartiges schaffen könne, nannte Schäfer den Gründer des Roten Kreuzes, Henri Dunant. Als drittes Kreuz führte der Festredner das weltumspannende christliche Kreuz an. Auch hier sei am Anfang ein Einzelner gestanden: Jesus Christus.

Eingedenk dieser drei Vorbilder rief Schäfer dazu auf, neue, anfangs vielleicht unbequeme Gedanken aufzunehmen und in einer umfassenden, christlichen Weise zu denken und zu handeln. Schäfer verriet auch, dass ihm während seines Auslandaufenthalts die Vorzüge der Schweiz erst so richtig bewusst geworden seien, was ihn zum Patrioten werden liess.

Das Bekenntnis zur Nation bekomme aber nur Sinn, «wenn wir uns auch als weltoffene, übernationale, christliche Bürger kennzeichnen», sagte Schäfer. Er sei überzeugt, dass jeder Mensch etwas erreichen könne. Für eine gut funktionierende Gesellschaft brauche es alle. An die Kinder und Jugendlichen appellierte er, eigene Träume zu verwirklichen und auf diese Weise die Schweiz erfolgreich in die Zukunft zu führen.

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