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Bischofszeller Tobi Seeobst AG übernimmt Firma in Baselland

Die Tafelobst-Sparte der Ernst Zuber AG aus Arisdorf wird künftig über die Bischofszeller Kooperationspartnerin laufen.
Rita Kohn
In der Produktion der Tobi Seeobst AG in Bischofszell werden Äpfel gewaschen und für den Verkauf verpackt. (Bild: Reto Martin / 28.2.2017)

In der Produktion der Tobi Seeobst AG in Bischofszell werden Äpfel gewaschen und für den Verkauf verpackt. (Bild: Reto Martin / 28.2.2017)

Es ist auf den 1. April vollzogen worden: Die Tobi Seeobst AG teilt in einem Communiqué mit, dass sie den Frischobsthandel der Firma Ernst Zuber AG aus Arisdorf im Kanton Baselland übernommen hat. Laut Tobi-Geschäftsführer Benno Neff hat diese Übernahme keine Auswirkungen auf Arbeitsplätze – weder im Thurgau noch in Arisdorf.

Die Tafelobstannahme sei bisher durch die Familienmitglieder, die zusammen die Ernst Zuber AG betreiben, gewährleistet gewesen. Sie hätten jeweils saisonale Arbeitskräfte hinzugezogen. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Allerdings wird dann laut Neff die Tobi Seeobst AG Auftraggeberin sein. «Damit wird sichergestellt, dass die Bedürfnisse der Kunden und Lieferanten in der Nordwestschweiz auch in Zukunft optimal abgedeckt werden», schreibt die Tobi Seeobst AG in ihrer Mitteilung.

Die Familienunternehmung betreibt eine Brennerei

Die Ernst Zuber AG ist ein traditionelles Familienunternehmen, das seit 1933 eine Brennerei betreibt und auch im Obsthandel tätig war. Nun möchte sich die Familie jedoch ganz auf die Brennerei und damit verbunden auf den Ankauf von Brennobst und Industrieobst konzentrieren. Als Herstellerin von edlen Destillaten konnte sich die Ernst Zuber AG längst einen nationalen Ruf erwirtschaften.

Auf die Frage, ob die Tobi Seeobst AG künftig auch als Lieferantin von Brennobst in Erscheinung treten könnte, meinte Benno Neff: «Wenn, dann wird es nur vereinzelt zu solchen Lieferungen kommen.» Die Tobi Seeobst AG wolle sich ihrerseits auf den Bereich Tafelobst konzentrieren.

Es wird weiterhin regionales Obst geben

Die neue Kooperation macht es möglich, weiterhin nach dem Prinzip der Regionalität zu arbeiten. «Die Ernst Zuber AG sei ein Migros-Partner der ersten Stunde, heisst es in der Mitteilung. Seit Jahrzehnten beliefern über 100 Obstbauern im Einzugsgebiet Baselland, Schwarzbubenland und Fricktal die Firma mit ihren Früchten.

Das umfasst eine jährliche Produktion von rund 200 Tonnen Tafelkirschen, 300 Tonnen Zwetschgen und 200 Tonnen Äpfeln. Hier versichert die Tobi Seeobst AG: «Die Abnahme der Früchte bleibt für die Produzenten sichergestellt; die bisherigen Sammelstellen werden 2019 in Zusammenarbeit mit der Ernst Zuber AG weiter betrieben.» Das ergebe eine stabile Zusammenarbeit mit Produzenten und Kunden.

Damit könne dem Wunsch nach regionalen Produkten auch weiterhin Rechnung getragen werden, lässt die Tobi Seeobst AG verlauten. Garantiert bleiben auch kurze Transportwege und damit die Beibehaltung des Labels «Aus der Region». Für die Nordwestschweiz ist dies ein wichtiger Aspekt.

Aber auch die Tobi Seeobst AG sieht für sich selber Vorteile: «Mit der Akquisition des Obsthandels der Ernst Zuber AG erweitert Tobi den Kundenkreis und stellt für die regionalen Produzenten die Abnahme der Früchte sicher. Dies entspricht der Geschäftsphilosophie: Ziel ist es, die Kunden Tag für Tag mit frischen Früchten in der unverkennbaren Tobi-Qualität zu beliefern», lässt sie wissen.

Tobi Seeobst AG

Die Tobi Seeobst AG mit Hauptsitz in Bischofszell ist mit ihren 135 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine der führenden Firmen im Handel von Früchten aus Schweizer Produktion. In ihrer heutigen Form besteht die Firma seit 2008. Sie ist vor allem in der Ostschweiz tätig und arbeitet mit rund 400 Lieferanten zusammen. Unter anderem beliefert die Tobi Seeobst AG vor allem Grossverteiler und weitere Fruchthandlungen mit Kernobst, Beeren und Steinobst. Das Kerngeschäft an der Nahtstelle zwischen Produzenten und Kunden sind die Lagerung, das Sortieren und Verpacken sowie der Verkauf.

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