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Bischofszeller inszenieren das Broadway-Musical "Hairspray"

Der Theaterverein Fürstenland führt im Mai in Gossau das Broadway-Musical «Haispray» auf. Für die Inszenierung zeichnen das Ehepaar Thomas und Karin Diethelm sowie Phillippe Frey verantwortlich.
Georg Stelzner
Sie fiebern der Premiere entgegen: Thomas Diethelm, Regisseur und künstlerischer Leiter, Karin Diethelm, Choreografin und Regieassistentin, und Phillippe Frey, musikalischer Leiter. (Bild: Reto Martin)

Sie fiebern der Premiere entgegen: Thomas Diethelm, Regisseur und künstlerischer Leiter, Karin Diethelm, Choreografin und Regieassistentin, und Phillippe Frey, musikalischer Leiter. (Bild: Reto Martin)

«Was die Komplexität anbelangt, stellt dieses Musical für mich die bisher grösste Herausforderung dar», gesteht Thomas Diethelm. Diese Aussage hat Gewicht, arbeitet der Bischofszeller Regisseur doch bereits an der 30. Produktion.

Ihm zur Seite stehen erneut Ehefrau Karin, die als Regieassistentin fungiert und für die Choreografie verantwortlich zeichnet, sowie Phillippe Frey als musikalischer Leiter. Es ist ein eingespieltes, kompetentes Trio, das talentierte Laien aus dem Theaterverein Fürstenland immer wieder zu bemerkenswerten Leistungen zu führen vermag.

Ein nach wie vor aktuelles Thema

Der Inhalt des Musicals «Hairspray» ist nach Ansicht Thomas Diethelms auch 17 Jahre nach der Uraufführung noch aktuell. Es gehe um rassische Vorurteile gegenüber Andersartigen und um die Integrationsproblematik, erklärt der Regisseur.

«Die Vielfalt an unterschiedlichen Charakteren herauszuschälen, war nicht einfach», räumt Thomas Diethelm ein. Interessant sei die Arbeit mit den farbigen Darstellern gewesen, die sich anders bewegten und eine andere Körpersprache hätten als Weisse.

Recherche im Internet nötig

Da dieses Musical vom Tanz dominiert sei und relativ wenige gesprochene Passagen enthalte, müsse die Geschichte so erzählt werden, «dass sie vom Publikum trotzdem folgerichtig erfahrbar ist», führt der künstlerische Gesamtleiter des Projekts aus.

Die Musik spielt eine grosse Rolle. Phillippe Frey, Organist in der Bischofszeller Pelagiuskirche, schwärmt von den «grandiosen Sixty-Songs» und Karin Diethelm verrät, dass sie die Musikstücke sofort inspiriert hätten.

Sie habe im Internet recherchiert und sich mit Hilfe von Videos kundig gemacht, wie in den 60er-Jahren getanzt wurde. «Ich habe versucht, in Bezug auf die Choreografie allen Akteuren gerecht zu werden», betont Karin Diethelm.

Grosse Bandbreite an Musikstilen

Frey spricht von «mitreissenden, aber auch anspruchsvollen Liedern». Das Spektrum reiche von Rock’n’Roll über Swing bis zu Pop und Bal- laden. Die Musik steuert laut Frey ein grossteils aus Berufsmusikern bestehendes Orchester bei.

Die mit herzergreifenden Szenen gespickte Geschichte spricht nach Ansicht Thomas Diethelms stark die Emotionen an, beinhalte aber auch humorvolle Sequenzen. Ein intellektueller, akademischer Stoff sei es mit Bestimmtheit nicht. Für den Regisseur ist die Botschaft klar: «Dieses Musical will aufzeigen, dass eine farbige Welt eine bessere Welt ist.»

Die Aufführungen finden in der Zeit vom 3. bis 25. Mai 2019 im Fürstenlandsaal von Gossau statt. Tickets sind erhältlich über: www.theaterverein.ch

Die Geschichte der Schülerin Tracy Turnblad

Die Story ist in der US-amerikanischen Stadt Baltimore im Jahr 1962 angesiedelt. Erzählt wird die Geschichte der übergewichtigen Schülerin Tracy Turnblad, die wegen ihrer Figurprobleme vereinsamt und Gefahr läuft, ihre Träume und Hoffnungen aufzugeben. Tracys grösster Wunsch ist es, in einer bekannten Fernsehshow mitzutanzen, in der die hübschesten Jugendlichen der Stadt auftreten. Während die ebenfalls übergewichtige Mutter der Absicht skeptisch gegenübersteht, unterstützt der Vater seine Tochter und ermutigt sie. So schafft es Tracy tatsächlich in die Show und wird wegen ihrer Natürlichkeit zum Star. Das Musical «Hairspray» wurde 2002 am New Yorker Broadway uraufgeführt. Bis 2009 gab es dort mehr als 2500 Vorstellungen. Die deutschsprachige Uraufführung fand am 15. April 2008 im Theater St. Gallen statt. (st)

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