BISCHOFSZELL
Spiel, Unterhaltung und schöne Begegnungen: So macht die Schule allen Spass

Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Sandbänkli stellten ein tolles Fest auf die Beine. Der Anlass findet traditionellerweise kurz nach den Sommerferien statt. Er dient vor allem dem Kennenlernen.

Barbara Hettich
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Beobachtet von Schulkollegen, versuchen zwei Mädchen ihr Glück beim Nageln.

Beobachtet von Schulkollegen, versuchen zwei Mädchen ihr Glück beim Nageln.

Bild: Barbara Hettich (Bischofszell, 24. August 2021)

Das Wetter passte und die rund 150 Sekundarschülerinnen und Sekundarschüler sorgten mit Engagement und tollen Ideen dafür, dass das diesjährige Sandbänklifest am Dienstagabend zu einem vollen Erfolg wurde.

Der Pausenplatz wurde zur Festmeile, und mit zahlreichen Geschicklichkeitsspielen konnte keine Langeweile aufkommen. Da wurde um die Wette genagelt, Fussbälle wurden auf die Torwand geschossen, reaktionsschnell wurde eine Nuss mit dem Hammer zertrümmert oder ein schwebender Pingpongball ins Ziel befördert. Für das Aufpeppen der Gäste kamen Schminke und Nagellack zum Einsatz, während auf der Spielwiese hinter dem Schulhaus ein hart umkämpftes Volleyballturnier ausgetragen wurde.

Bereits am frühen Abend waren die Plätze in der Festwirtschaft gut belegt und die Jugendlichen hatten alle Hände voll zu tun: Hotdogs füllen, Pommes fritieren, Würste und Crepes braten, Kuchen verkaufen oder Cocktails mixen. Am späteren Abend standen dann die musikalischen Talente auf der Bühne und begeisterten mit gesanglichen Darbietungen.

Besucher geizen nicht mit Komplimenten

«So ein Fest ist einfach schön», sagt Christoph Schnyder, der mit Frau und Kindern an einem der schön dekorierten Tische sitzt. Sein ältester Sohn gehe seit den Sommerferien im Sandbänkli zur Schule. Es gefalle ihm sehr. Ein solches Fest sei für die Jugendlichen wichtig, um neue Kontakte zu knüpfen, ist er überzeugt.

An einem anderen Tisch sitzt Charlotte Bleichenbacher mit ihrer Familie. Sie hat zwei Kinder in der Sekundarschule Sandbänkli. Und sie ist voller Lob. Nicht nur für das Fest, sondern auch für die Schule im Allgemeinen:

«Es gibt hier gute Lehrkräfte. Sie sind für die Schüler da. Sie gehen auf sie ein und verstehen es, sie zu motivieren.»

Auch viele Ehemalige finden sich ein

Auch Schulleiter Jörg Ribler ist stolz auf seine Schule. Die Schülerinnen und Schüler hätten für das Fest alles selbst organisiert und nur wenig Support von den Lehrkräften gebraucht. Das Sandbänklifest sei zur Tradition geworden. Es sei ein Anlass, um sich zu begegnen und nicht um etwas zu verdienen, erklärt Ribler.

Er ist sicher, dass das Sandbänklifest den Schülerinnen und Schülern in bester Erinnerung bleiben wird. Dies sei sicher auch der Grund, warum zum Fest immer wieder ehemalige Schülerinnen und Schüler kommen. «Habt ihr Heimweh?», fragt der Schulleiter eine Gruppe von Ehemaligen. «Während der Zeit im Sandbänkli hatten wir ein einfacheres Leben als in der Lehre», antwortet einer der Angesprochenen.

Jugendparlament ermöglicht Mitsprache

Im Schulhaus Sandbänkli treffen sich alle zwei Wochen die Klassenvertretungen zu einem Jugendparlament. «Wir machen coole Sachen», sagen die Parlamentarierinnen Siri Stürm (3E) und Tanja Sutter (2G). Sie erzählen von einem Fussballturnier, das sie organisiert haben, oder von den neuen Uhren, die nun in allen Schulzimmern hängen. An ihrem Stand am Sandbänklifest erklären die beiden Schülerinnen den Neuen denn auch, weshalb es sich lohnt, sich aktiv im Jugendparlament einzubringen oder Anregungen in den entsprechenden Briefkästen zu deponieren. Nun stehen Wahlen an: Im Herbst werden die KlassenvertreterInnen neu gewählt. (het)

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