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Kommentar

Bischofszell: Kein Grund zum Übermut trotz schwarzer Zahlen

Zum ersten Mal in seiner Amtszeit ist Stadtpräsident Thomas Weingart in der Lage, einen positiven Rechnungsabschluss zu präsentieren. Ob dadurch eine Erhöhung des Steuerfusses hinfällig ist, bleibt offen.
Georg Stelzner
Georg Stelzner, Redaktor Ressort Bischofszell. (Bild: Reto Martin)

Georg Stelzner, Redaktor Ressort Bischofszell. (Bild: Reto Martin)

Die Rechnung der Stadt Bischofszell schliesst erstmals seit 2014 mit einem Gewinn ab. Das positive Ergebnis ist eine erfreuliche Über- raschung. Es zeigt aber auch, wie schwierig die Erstellung eines Budgets heutzutage ist.

Vor allem im Sozialwesen lauern viele Unwägbarkeiten. Stadtpräsident Thomas Weingart erliegt nicht der Versuchung, den Erfolg für sich zu reklamieren. Er weiss, dass viel Glück mit im Spiel war und eine Wiederholung im nächsten Jahr unwahrscheinlich ist. Die Frage ist, ob die Stimmbürger und Steuerzahler das genauso sehen.

Seit Jahren schwebt eine Anhebung des ohnehin schon hohen Steuerfusses wie ein fiskalpolitisches Damoklesschwert über der Rosenstadt. Die Chance, dass der Stadtrat in Anbetracht des positiven Rechnungsabschlusses heuer noch davon absieht, ist realistisch.

Mittelfristig wird er nicht um diese schmerzliche Massnahme umhinkommen, denn der Gewinn ist eine Momentaufnahme und kein Indiz für einen nachhaltigen Trend.

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