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Bischofszell in Alarmbereitschaft

Die Jugendfeuerwehren Bischofszell und Oberthurgau haben am Wochenende den Alltag in der Branche geprobt.
Barbara Hettich
Die Jungen gehen beim Hubstapler mit einem Hebekissen ans Werk. (Bild: Barbara Hettich)

Die Jungen gehen beim Hubstapler mit einem Hebekissen ans Werk. (Bild: Barbara Hettich)

«Man lernt immer wieder etwas Nützliches dazu», sagt Ramona Mäder aus Zihlschlacht. (Bild: Barbara Hettich)

«Man lernt immer wieder etwas Nützliches dazu», sagt Ramona Mäder aus Zihlschlacht. (Bild: Barbara Hettich)

Eine Person liegt im Schützengütli eingeklemmt unter einem Hubstapler. Das entspricht glücklicherweise nicht der Realität, sondern ist letzten Samstag eins von vielen Szenarien, die sich die Ausbildner der Jugendfeuerwehren als Übung für technische Hilfeleistung ausgedacht hatten. Das Hebekissen kam zum Einsatz – ein unscheinbarer Wunder-Gummi ähnlich einem Türvorleger, der aufgeblasen über 22 Tonnen stemmen kann. Aufmerksam folgten die jungen Feuerwehrleute den Ausführungen von Ausbildner Dewet Engeler, verkeilten die Vorderräder des Staplers und legten eine Verbindung von Hebekissen zu Steuergerät und zur Luftdruckflasche. Sie unterbauten den Stapler, als dieser sich langsam vom Boden abhob. «Du darfst nie einem Gerät vertrauen, nur dir selbst», sagt Engeler. Die Verantwortlichen der Jugendfeuerwehren Bischofszell und Oberthurgau hatten im 25-Stunden-Einsatz ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Nebst einer Bootslektion in der Romanshorner Werft und einer Hundesuchlektion in Bischofszell übten die Fire Dragons und Fire Kids an verschiedenen Einsatzorten einen verrauchten Parcours abzusuchen, für einen Wasserangriff Leitungen zum Tanklöschfahrzeug zu legen oder Personen aus einem Hang zu retten.

Eine unerwartete, frühmorgendliche Übung

«Mir gefällt’s, weil wir Disziplin zeigen und einander helfen», sagt Remo Gross aus Bischofszell. (Bild: Barbara Hettich)

«Mir gefällt’s, weil wir Disziplin zeigen und einander helfen», sagt Remo Gross aus Bischofszell. (Bild: Barbara Hettich)

Für die Nacht hatten die 34 jungen Feuerwehrleute ihr Lager in der Bischofszeller Schule Hoffnungsgut aufgeschlagen. Doch lang schlafen war nicht angesagt, um fünf Uhr früh der Alarm: Ein mittelgrosser Brand auf dem Zigeuner-Parkplatz. Mit drei Tanklöschfahrzeugen und Mannschaftswagen rückten die Jugendfeuerwehren aus und stellten bei dieser unerwarteten Schadensübung – für die einige Holzpaletten abgebrannt wurden – ihr Können unter Beweis. «Der 25-stündige Anlass war ein Erfolg, die Jugendlichen haben alle super mitgemacht», sagt der Bischofszeller Ausbildungschef Marc Maag.

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