BISCHOFSZELL
Erfahrung und Fachkompetenz: Susanne Frey, Judith Zimmermann und Andreas Forrer treten wieder an

Für die vier Sitze in der Behörde der Volksschulgemeinde Bischofszell bewerben sich fünf Personen. Heute stellen sich die drei bisherigen Mitglieder vor, die wieder gewählt werden möchten.

Georg Stelzner
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Susanne Frey (CVP).

Susanne Frey (CVP).

Bild: PD

Am 7. März finden in der Volksschulgemeinde (VSG) Bischofszell Gesamterneuerungswahlen für die fünf Mitglieder zählende Schulbehörde statt. Die wieder kandidierende Präsidentin Corinna Pasche-Strasser (CVP) sowie die beiden erstmals antretenden Sitterdorfer Walter Grütter (parteilos) und Jonas Seiterle (SP) haben bereits Gelegenheit erhalten, sich zu äussern. Heute tun dies drei bisherige Behördenmitglieder, die ihre Tätigkeit gerne fortsetzen würden.

Susanne Frey: Kandidatin aus St.Pelagiberg

Am längsten dabei ist Susanne Frey. Die 40-jährige, gelernte Buchhalterin gehört der Behörde seit 2011 an. «Ich habe die Lust an dieser vielseitigen Aufgabe nicht verloren», sagt die sechsfache Mutter, die sich als optimistisch und zielstrebig beschreibt und den Beruf einer Treuhänderin ausübt. Besonders spannend findet sie die Entwicklung im pädagogischen Bereich. Am Herzen liegen ihr aber auch die Finanzen. Susanne Frey ist es wichtig, dass das zur Verfügung stehende Geld nachhaltig eingesetzt wird. An der VSG Bischofszell schätzt sie die vielfältige Schulhauskultur. Als zentrale Aufgabe der nächsten Amtsperiode erachtet sie die Umsetzung der Digitalisierung.

Andreas Forrer (parteilos).

Andreas Forrer (parteilos).

Bild: PD

Andreas Forrer: Kandidat aus Bischofszell

Seit vier Jahren ist Andreas Forrer Mitglied der Schulbehörde. Sein Fachwissen als Bauingenieur – Forrer ist Leiter des kantonalen Tiefbauamts in Appenzell Innerrhoden – kann der 46-Jährige als Verantwortlicher für das Ressort «Infrastruktur» angesichts wichtiger Sanierungs- und Neubauprojekte gewinnbringend in die Behördenarbeit einfliessen lassen. Forrer ist Vater von drei Kindern und bezeichnet sich als ruhigen, lösungsorientierten Menschen, der nicht schnell aus Ruhe zu bringen ist: «Ich mag es, wenn es vorwärts geht.» Forrer misst der digitalen Transformation im Schulwesen grosse Bedeutung bei. Die Behörde müsse ihren Blick immer nach vorne richten.

Judith Zimmermann (Grüne Partei).

Judith Zimmermann (Grüne Partei).

Bild: PD

Judith Zimmermann: Kandidatin aus Hohentannen

Judith Zimmermann gehört der Schulbehörde seit 2016 an und ist für das Ressort «Pädagogik und Informatik» verantwortlich. Die 44-jährige Informatik-Ingenieurin ist an der ETH Zürich angestellt und leitet dort die Gruppe Strategische Projekte. Ihre neuerliche Kandidatur begründet die Mutter einer 17-jährigen Tochter so: «Ich möchte mithelfen, die bestmögliche Ausbildung sicherzustellen.» Als Kernauftrag der Schule erachtet Judith Zimmermann nach wie vor den pädagogischen Bereich. Was die immer wichtiger werdende Informatik anbelangt, müsse man sich überlegen, wie die Infrastruktur zu verwalten und im Schulalltag am besten einzusetzen ist.