BISCHOFSZELL
Die Haldenstrasse soll keine unendliche Geschichte werden

Im Rahmen der überaus umfangreichen Abklärungen für eine mögliche Sanierung des Hangrutsches, der die Strasse in Mitleidenschaft gezogen hat, stehen nun weitere Schritte an. Nicht zuletzt gilt es, die Finanzierung eines allfälligen Projekts zu klären.

(red)
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Blick auf den mit einer Plane abgedeckten Hangrutsch bei Halden.

Blick auf den mit einer Plane abgedeckten Hangrutsch bei Halden.

Bild: Andrea Stalder (Halden, 17. März 2017)

Es ist ein lokalpolitischer Dauerbrenner und hat in der Vergangenheit so manches Gemüt erhitzt: Seit die Strasse aus Sicherheitsgründen für den motorisierten Verkehr gesperrt und nur noch für Fussgänger und Velofahrer passierbar ist, verfügt das Dorf Halden über keine direkte Strassenverbindung nach Bischofszell mehr. Wer mit dem Auto in die Rosenstadt gelangen möchte, muss den Umweg über Schönenberg in Kauf nehmen. Dieser Umstand sorgt in Teilen der Bevölkerung Haldens seit Jahren für Verärgerung

Konkretisierung eines Vorprojekts

Nachdem bereits wieder einige Zeit seit den letzten Informationen und Massnahmen verstrichen ist, kommt das Thema nun erneut aufs Tapet. Wie der Stadtrat Bischofszell diese Woche mitteilt, soll in einer nächsten Phase die Projektidee für die Instandstellung der bestehenden Strassenverbindung in einem Vorprojekt konkretisiert werden – dies analog zu bereits bestehenden alternativen Varianten.

Anschliessend sollen dann alle vier Varianten einer Sicherheits- und Wirtschaftlichkeitsprüfung unterzogen werden. Dabei handelt es sich um sogenannte «EconoMe-Berechnungen». Diese Zusatzaufgaben werden von Seiten des Bundes und des Kantons eingefordert, um eine allfällige Kostenbeteiligung am Sanierungsprojekt prüfen zu können.

Stadtrat Bischofszell erteilt zwei Aufträge

Der Stadtrat Bischofszell erteilt den Auftrag für die Vorstudie über rund 35'000 Franken dem Ingenieurbüro Basler&Hofmann in Esslingen. Das Büro für Technische Geologie AG (BTG) in Sargans wird mit dem Auftrag zur Erstellung der EconoMe-Berechnungen sowie für die geologische Begleitung zum Betrag von rund 25'000 Franken betraut.