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Bischofszell bietet Carsharing mit einem Elektrofahrzeug an

Seit Dienstag steht auf dem Bahnhofplatz ein modernes Elektroauto zur Verfügung. Es handelt sich um ein Carsharing-Angebot, das die Stadt Bischofszell mit den Partnern Thurbo und Mobility realisiert hat.
Georg Stelzner
Stadträtin Pascale Fässler versorgt den Renault Zoe mit Strom, beobachtet von Werner Fritschi von der Thurbo AG, Claudia Bossert, der künftigen Thurbo-Geschäftsführerin, und Thomas Hirt, dem Geschäftsleiter der Technischen Gemeindebetriebe Bischofszell; Rolf Gehrig von der Firma Mobility und Stadtpräsident Thomas Weingart studieren die Funktionsweise der Ladestation. (Bild: Donato Caspari)

Stadträtin Pascale Fässler versorgt den Renault Zoe mit Strom, beobachtet von Werner Fritschi von der Thurbo AG, Claudia Bossert, der künftigen Thurbo-Geschäftsführerin, und Thomas Hirt, dem Geschäftsleiter der Technischen Gemeindebetriebe Bischofszell; Rolf Gehrig von der Firma Mobility und Stadtpräsident Thomas Weingart studieren die Funktionsweise der Ladestation. (Bild: Donato Caspari)

Elektrofahrzeuge sind auf dem Vormarsch. Dieser Trend ist nicht zu übersehen. Bischofszell will da nicht abseits stehen. Stadträtin Pascale Fässler, zuständig für das Ressort Umwelt, Landschaft, Landwirtschaft, erinnerte bei der gestrigen Einweihung der Strom-Tankstelle auf dem Bahnhofplatz an den selbstgewählten Slogan: «Wir machen energiepolitisch vorwärts!»

Individualverkehr belastet die Umwelt stark

Die Rosenstadt wird den Weg gemeinsam mit den Firmen Thurbo und Mobility beschreiten. Stellt sich der erhoffte Erfolg ein, profitieren alle drei. Pascale Fässler verwies auf die rasante Entwicklung auf dem Gebiet der Elektromobilität, was die Frage nach dem Potenzial des motorisierten Individualverkehrs aufwerfe.

Dieser sei für zwei Drittel der Kohlendioxid-Emissionen verantwortlich, gab die Stadträtin zu bedenken und konstatierte einen Zielkonflikt zwischen sozioökonomischen Trends (Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum, Verlangen nach grösstmöglicher Mobilität in der Freizeit) und der Notwendigkeit einer nachhaltigen Mobilität.

«Also hoffen wir auf viele E-Mobility-Fahrten und eine hohe Ladefrequenz auf dem Bahnhofplatz in Bischofszell», sagte Pascale Fässler.

Zauberformel heisst "Kombinierte Mobilität"

Die Zauberformel heisst «Kombinierte Mobilität» Auf Empfehlung der Energiekommission hat der Stadtrat beschlossen, das Konzept der Bahnunternehmerin Thurbo AG zu realisieren. Es basiert auf dem Prinzip der kombinierten Mobilität.

Laut Werner Fritschi, Leiter Marketing und Qualität bei Thurbo, sollen Bahnkunden animiert werden, «auf der letzten Meile» ein Fahrzeug von Mobility, des führenden Schweizer Unternehmens im Carsharing-Bereich, zu benutzen. Und zwar kein konventionelles, wie Fritschi betonte, sondern ein Elektroauto. «Wir wollen mehr Bahnkunden gewinnen und hoffen, das Ziel mit dieser Kooperation zu erreichen.»

Bischofszell ist nach Tägerwilen der zweite Standort im Kanton Thurgau, wo diese Zusammenarbeit jetzt praktiziert wird. Rolf Gehrig, Key Account Manager von Mobility, zeigte sich von der raschen und unkomplizierten Realisierung des Projekts beeindruckt.

Auto fährt maximal 250 Kilometer weit

Gehrig lud die Behördenmitglieder und Mitarbeitenden der Stadtverwaltung ein, vom neuen Angebot ebenfalls Gebrauch zu machen. Dieser ist insofern einfach, als für die Bedienung der Ladestation, die von der EKT entwickelt wurde, keine separate Karte erforderlich ist.

Voll «aufgetankt» hat das Elektroauto der Marke Renault eine Reichweite von rund 250 Kilometern. Das Fahrzeug wird von der Thurbo AG bezahlt, wofür sie 75 Prozent der Einnahmen erhält. Die Stadt Bischofszell beteiligt sich am Projekt, indem sie den Parkplatz und die Infrastruktur zur Verfügung stellt.

Zusätzlicher Anreiz zum Mitmachen

Das Carsharing-Unternehmen Mobility und die regionale Eisenbahngesellschaft Thurbo AG haben für schnellentschlossene Leute ein attraktives Angebot: Sie offerieren zum Start des Projekts am Bahnhof Bischofszell Stadt eine Fahrtengutschrift im Wert von 30 Franken. Allen Kunden aus der Stadt Bischofszell, die bis 1. Januar 2019 ein gültiges Mobility-Abonnement besitzen, wird dieser Betrag auf ihrem Abo gutgeschrieben. (st)

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