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Bilanz von Kabarett in Kreuzlingen: In Frauenhand, aber mit Männerquote

Mit dem Auftritt von Simone Solga ging das diesjährige Kik-Festival zu Ende. Programmleiter Micky Altdorf plant bereits die Zukunft.
Julia Christiane Hanauer
Programmleiter Micky Altdorf ist zufrieden. (Bild: Julia Hanauer)

Programmleiter Micky Altdorf ist zufrieden. (Bild: Julia Hanauer)

2019 war das Jahr des Frauenkabaretts in Kreuzlingen – mit garantierter Männerquote. «Wir wollten weibliche Persönlichkeiten auf die Bühne bringen. Frauen waren die letzten 30 Jahre unterrepräsentiert in der Szene», erläutert Programmleiter Micky Altdorf den Entscheid. Und so hatten bei acht von zehn Veranstaltungen die Frauen das Wort. «Es war ein erfolgreiches Festival mit einigen Höhepunkten und Überraschungen», resümiert Altdorf zufrieden.

Vor allem die Qualität sei ausgesprochen gut gewesen, und das, obwohl viele junge Frauen von Mitte 20 bis Anfang 30 Jahren auf der Bühne gestanden hätten. In diesem Alter befinde man sich im Kabarett eigentlich noch in der Reife, erklärt der Programmleiter.

Hazel Brugger war Monate im Voraus ausverkauft

Micky Altdorfs persönlicher Höhepunkt war der Auftritt von Lisa Eckhart, die ein «dichtes und intelligentes Programm» präsentiert habe. Auch mit den Zuschauerzahlen zeigt sich der Programmleiter zufrieden: rund 2000 Besucher wurden gezählt, die meisten Veranstaltungen waren (nahezu) ausverkauft, der Auftritt von Hazel Brugger bereits Monate vorher.

Aus 100 Kilometern reisen die Besucher an

Es sei sehr grenzüberschreitend gewesen, erzählt Altdorf. Viele Schweizer und Deutsche habe es nach Kreuzlingen zu den drei Spielstätten gezogen, auch aus Österreich seien immer wieder Zuschauer da. Der Radius, aus dem die Leute anreisen, liege bei etwa 100 Kilometern, meint er. Und auch wenn das Programm 2019 fest in Frauenhand war, so sei das Publikum sehr gemischt gewesen, sagt Altdorf.

Doch einen Wunsch hegt er dennoch: «Schön wäre es, wenn es auch altersgemischt wäre.» Zwar ist die Bandbreite von 35 bis über 70 Jahre doch gross, aber er würde auch gerne die Jüngeren zwischen 15 und 35 Jahren fürs Kabarett begeistern. «Das gelingt bei manchen Künstlern», sagt er. Ein Ziel, das er vielleicht in den kommenden Jahren noch erreichen kann.

Denn nach dem Festival ist auch schon wieder vor dem Festival – und so hat der Programmleiter bereits das Jahr 2021 fest vor Augen, in dem das 20-jährige Bestehen des KIK-Festivals, das immer im Zweijahresturnus stattfindet, gefeiert werden soll. Die Planungen liefen bereits, sagt Altdorf, mehr möchte er aber noch nicht verraten.

Einiges gibt es auch im Zwischenjahr 2020

Konkret werden kann er bereits beim Programm vom kommenden Jahr. Denn auch in den Zwischenjahren stellt der Verein ein Programm auf die Beine. Einziger Unterschied: nicht in der Dimension des Festivals, sondern ein wenig kleiner. Und so holt Anna Mateur 2020 ihren Auftritt nach, der eigentlich bereits in diesem Jahr stattfinden sollte, aber abgesagt wurde. Im Februar steht Timo Wopp und im März Matthias Egersdörfer auf der Bühne. Christoph Sieber kommt im Mai nach Kreuzlingen.

www.kik-kreuzlingen.ch

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