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«Berührend und beeindruckend» lautete der Tenor zu «Zwingli »im Romanshorner Kino Roxy

Im Kino Roxy wurde der Schweizer Film «Zwingli» gezeigt und anschliessend über den Protagonisten und seine Nachwirkungen bis heute diskutiert.
Markus Bösch
Ruedi Bertschi, Regula Streckeisen und Matthias Loretan diskutieren über «Zwingli». (Bild: Markus Bösch)

Ruedi Bertschi, Regula Streckeisen und Matthias Loretan diskutieren über «Zwingli». (Bild: Markus Bösch)

Huldrich Zwingli hat das 16. Jahrhundert, die Reformation in der Schweiz und Zürich nachhaltig verändert und geprägt: «Er hat noch immer Ausstrahlung und zieht die Menschen in Scharen an – heute vielleicht eher im Kino als in der Kirche», mutmasste Matthias Loretan, der die zahlreichen Besucher und die Gesprächsteilnehmer im Kino Roxy begrüsste und den Anlass moderierte.

Umgang mit Armut und Bibel

Die Zeit, Umstände und Personen werden im Film «Zwingli – Tut um Gottes Willen etwas Tapferes» in sehr dichten, zuweilen überraschenden und genauso mitreissenden Bildern geschildert und erzählt. Das Publikum liess sich mitnehmen in vergangene und anschliessend heutige Zeiten: Kirchenvorsteherin Regula Streckeisen und Pfarrer Ruedi Bertschi sprachen mit dem Katholiken Matthias Loretan.

Für sie sei Zwingli eine überzeugende Person gewesen, auch im Film. Einer, der damals wie heute einen richtigen Umgang mit Armut vorzeigte, sagte Streckeisen, die in der Zwingli-Stadt am Zürichsee aufgewachsen ist. Und für den Pfarrer ist klar:

«Noch immer ist es wichtig, Armut zu bekämpfen, aber auch für Strukturen zu sorgen, dass diese verhindert werden kann.»

Die Menschen hätten selber in der Bibel zu lesen begonnen und sich darüber gefreut. Trotzdem brauche es immer wieder Gespräche über Inhalt und Verständnis derselben. «Sola Scriptura» allein genüge nicht.

Gemeinsam in neue Geschichten aufbrechen

Angesprochen wurden auch die Machtfrage und die Ökumene und schliesslich auch die Frage, wie die Gesprächsteilnehmer mit den Filmbildern im Kopf in den Alltag als Christ zurückgehen:

«Damals wie heute in Treue zu unserer Religion bleiben», sagte Streckeisen. «Soziales Engagement ernst nehmen, gerade in Bezug auf den Umgang mit Fremden», antwortete Bertschi und Loretan meinte: «Gemeinsam in neue Geschichten aufbrechen.»

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