Mayers Kulturbad in Romanshorn zeigt Berglandschaften in Blau-Weiss

Im November stellt die Wiener Künstlerin Nina Ripbauer Öl- und Aquarellbilder aus. Ihre Motive findet sie im Arlberggebiet.

Markus Bösch
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Nina Ripbauer ist fasziniert von den Bergwelten.

Nina Ripbauer ist fasziniert von den Bergwelten.

Bild: Markus Bösch

Sie sind nur selten gross, die meisten so klein, dass der Besucher nahe herantreten will, um genauer hinzuschauen. Die zwanzig Bilder von Nina Ripbauer haben Berggipfel, Abhänge und Schattenwände im Blick und sie verbleiben zumeist in Blauweissen Farbtönen und Nuancen, erweitert vom Braun der auch schneefreien Felsen.

«Vielleicht sind es diese eher wenigen Farbeindrücke, die umso mehr anziehen, die ein erhebendes, frohmachendes Gefühl bewirken», sagte Galeristin Gerda Leipold an der Vernissage. Es sind Winterlandschaften aus dem Arlberggebiet der Grenze zwischen Vorarlberg und Tirol. «Die Bilder berühren mit ihren Schönheiten und nicht durch Provokation, wie es Kunst auch tun kann», sagte Leipold.

Von der Medizin zur Malerei

Nach einem anfänglichen Medizinstudium hat Ripbauer in der Folge den Abschluss an der Akademie der Bildenden Künste in Wien gemacht. Und 2003 habe sie als freischaffende Malerin mit der Landschaftsmalerei begonnen. Fasziniert von den Bergen, sei dann die jetzt ausgestellte Serie entstanden, sagte Leipold an der Vernissage am Freitagabend.

Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag von 18 bis 20 Uhr, Samstag von 10 bis 14 Uhr, Sonntag von 14 bis 17 Uhr. Die Ausstellung dauert bis zum 29.November.