Berg: Mehr als die üblichen Traktanden einer Kirchgemeindeversammlung

An der Versammlung der katholischen Kirchgemeinde war es eigentlich harmonisch - nur ein neuer Besuchsdienst und die Jugendarbeit gaben Redebedarf.

Tobias Bolli
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Präsident Josef Kressibucher spricht über die Jugendarbeit. (Bild: Tobias Bolli)

Präsident Josef Kressibucher spricht über die Jugendarbeit. (Bild: Tobias Bolli)

«Es gilt, auf andere Menschen zuzugehen und füreinander Verantwortung zu tragen», erinnert Gemeindeleiterin Nedjeljka Spangenberg vergangenen Montag die 59 Stimmberechtigten im Pfarreisaal.

Ganz in diesem Sinne stellt sie an besagtem Abend ein Besuchsdienst für einsame und kranke Menschen vor. Dazu werden Personen gesucht, die sich alle zwei bis drei Monate für einen Einsatz zur Verfügung stellen könnten.

Kritisch betrachtet wurde auch die Jugendarbeit der Kirchgemeinde. «Wir sind uns bewusst, dass es damit noch harzig läuft», gibt Präsident Josef Kressibucher offen zu. Den Jugendlichen soll bald der Pastoralraum offen stehen. Dieser soll primär dazu dienen, dass die 20 bis 30 Jugendlichen der Jublaschar ihre anstehenden Aktivitäten planen können.

Nach der Erläuterung des Jahresbudgets und der einstimmigen Annahme der Jahresrechnung wurde das langjährige Mitglied der Kirchvorsteherschaft, Ursula Bommeli, verabschiedet. «Es war eine schöne Zeit», sagt sie und freut sich über ein grosszügiges Abschiedsgeschenk.

60 Mädchen tanzen um die Kirche in Berg

Die Roundabout-Tanzgruppen feiern am 24. Juni ihr zehnjähriges Bestehen. In dieser Zeit ist der Verein von einer Handvoll Teenagern zu einer Gruppe von 60 Mädchen angewachsen.
red