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Berg feiert den 1. August mit Spitalseelsorgerin Barbara Huster als Rednerin

Festrednerin Barbara Huster erinnerte in ihrer Ansprache an die Wichtigkeit der generationenübergreifenden Verständigung.
Tobias Bolli
Spitalseelsorgerin und Festrednerin Barbara Huster. (Bild: Tobias Bolli)

Spitalseelsorgerin und Festrednerin Barbara Huster. (Bild: Tobias Bolli)

Im grosszügig beschatteten Areal der Primarschule fanden sich am Morgen des 1. August rund 100 Berger zusammen, um bei Kaffee, Kuchen und Bauern-Glace den Geburtstag der Schweiz zu feiern. Sogar ein Oklahoma-Grill steht bereit – von der Gemeinde war er zuvor eigens bewilligt worden. Zur ohnehin schon aufgeräumten Stimmung trägt die Musikgesellschaft Berg bei. Sie eröffnet den Festakt unter der Leitung von Kurt Indermaur und spielt kräftig auf, und das obschon einige Musikanten direkt in der Sonne sitzen müssen.

Die Sonne ist denn auch Thema in der Ansprache von Gemeindepräsident Max Soller. Er sei «gottenfroh», dass ein Feuerverbot erlassen wurde, auch wenn man damit die Feuerwerk-Liebhaber vergraule. Wasser stünde trotz des trockenen Wetters für den Basisbedarf noch ausreichend zur Verfügung.

Wer feiert eigentlich den 1. August?

Barbara Huster hielt daraufhin – gut beschattet – die 1. August-Rede. Sie fragt sich und die Zuhörenden, wer denn eigentlich den 1. August feiere. Das seien immer mehr auch ältere Menschen. Leider würden ihnen in der heutigen Gesellschaft, namentlich in der Wirtschaft, selten die gebührliche Wertschätzung entgegen gebracht. «Leistung spielt heute eine grössere Rolle als Weisheit.»

Die Generationen aber brauchten einander, fährt die Spitalseelsorgerin fort. «Es gilt, sie zusammenzubringen und nicht immer weiter auseinanderzudividieren.» Dabei lobt sie «Generationen im Klassenzimmer», ein Projekt der Pro Senectute, als Beispiel gelungenen Austauschs zwischen den Generationen.

Die «Klassen-Oma» hilft den Schülern beim Lernen

Ältere Menschen unterstützen im Rahmen dieses Projekts als «Klassen-Oma» oder «Klassen-Opa» die Schülerinnen und Schüler beim Lernen. «Alle Seiten gewinnen so wertvolle Einsichten», ist Barbara Huster überzeugt. Zum Schluss ihrer 1. August-Rede fordert sie alle Anwesenden dazu auf, das Gefühl der Offenheit gegenüber jüngeren und älteren Generationen weiter zu kultivieren.

Vor dem Essen lassen die Berger das Thurgauerlied aufleben – fast alle Strophen werden gesungen – und dann gedenken sie mit der Landeshymne der ganzen Schweiz.

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