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Bereits 4,5 Prozent der Bischofszeller setzen auf Naturstrom

Mit ihrer Bereitschaft, einen Aufpreis auf dem Stromtarif hinzunehmen, fördern bereits 200 von 4500 Abonennten die regionale Produktion erneuerbarer Energien.
Martin Sinzig
Thomas Hirt ist Geschäftsführer der Technischen Gemeindebetriebe Bischofszell und Verfechter von erneuerbarer Energie. (Bild: Martin Sinzig)

Thomas Hirt ist Geschäftsführer der Technischen Gemeindebetriebe Bischofszell und Verfechter von erneuerbarer Energie. (Bild: Martin Sinzig)

Die Technischen Gemeindebetriebe Bischofszell (TGB) unternehmen konkrete Schritte in Richtung einer nachhaltigen und lokalen Energiewirtschaft. Verbraucher im Versorgungsgebiet haben die Wahl: Sie können ökologisch höherwertigen Strom beziehen, zum Beispiel indem sie «Thurgauer Naturstrom» wählen, der ausschliesslich im Thurgau produziert wird. Eine weitere Bezugsmöglichkeit stellt die gemeinschaftliche Solaranlage (BitziSolar) auf der Bitzihalle dar.

Erfolgreiche Marketingkampagne

«Thurgauer Naturstrom» haben die TGB als Wahlprodukt ins Programm aufgenommen, und zwar in Ergänzung zum Grundangebot, das zertifizierten Strom aus Wasserkraft aus der Schweiz und aus der EU umfasst. Inzwischen liegen die Resultate einer Ende 2017 durchgeführten, zielgerichteten Marketingkampagne vor.
«Dank ihr haben wir rund 25 Prozent mehr Abonnenten für Thurgauer Naturstrom gewonnen», freut sich TGB-Geschäftsleiter Thomas Hirt. 200 von insgesamt 4500 Abonnentinnen und Abonnenten (knapp 4,5 Prozent) unterstützen damit Produzenten, die Strom aus regionaler und erneuerbarer Energie herstellen.

Die TGB verfolgen eine Markt- und Verbrauchernahe Strategie, sowohl bezüglich Einspeisetarife als auch Produktgestaltung. «Wer die Energiewende unterstützen will, kann in Bischofszell nachhaltige, lokal produzierte Energie für ein kleines Aufgeld beziehen, unterstreicht der Geschäftsleiter. Thurgauer Naturstrom sieht er als gutes, verständliches und einfach vermarktbares Produkt. Dieses nutzen die TGB auch im Geschäftsalltag: Zwei Elektro-Lieferwagen werden regelmässig mit Thurgauer Naturstrom «betankt».

Das Unternehmen soll flexibler werden

Auf dem Weg zu einer nachhaltigen und lokalen Energiewirtschaft setzen die TGB auf eine marktorientierte Strategie, betont Hirt, der früher im Verkauf und Marketing in der Telekomindustrie tätig gewesen war. Einen weiteren Meilenstein sieht der Geschäftsleiter in der Verselbständigung des Unternehmens, die im November dem Volk unterbreitet wird: «Damit soll das Unternehmen – unabhängig von politischen Prozessen – flexibler und wettbewerbsfähiger werden. Und trotzdem sollen die TGB weiterhin der Stadt gehören.»

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