Benjamin Buser gewinnt in Weinfelden den Zweikampf um einen Sitz im Kirchenvorstand

Nebst der Ersatzwahl in die Kirchenvorsteherschaft bestimmten die Kirchbürger an der Versammlung von Evangelisch Weinfelden über die Jahresrechnung 2019. Sie schliesst mit einem Überschuss.

Manuela Olgiati
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Kirchenpräsident Thomas Siegfried gratuliert Benjamin Buser zur Wahl in die Kirchenvorsteherschaft.

Kirchenpräsident Thomas Siegfried gratuliert Benjamin Buser zur Wahl in die Kirchenvorsteherschaft.

Bild: Manuela Olgiati
(Weinfelden, 10. August 2020)

Mit einem Leitspruch «Nahe bei Gott, nahe bei den Menschen» blickte Kirchenpräsident Thomas Siegfried am Montag zurück und auch nach vorn. Die Versammlung der Evangelischen Kirchgemeinde Weinfelden fand erstmals in der Kirche statt. Pandemiebedingt hielten die 78 Kirchbürger genügend Abstand. Der Versammlungsort sei optimal, sagt Siegfried:

«Die Behörde überlegt sich auch, künftig die Versammlungen in der Kirche durchzuführen.»

Sozialdiakonin Natalie Burkart gibt mit besinnlichen Worten den Anstoss, in Bildern zu denken und sich auszutauschen.

Pensionskassenexperte in der Vorsteherschaft

Personell ist die Evangelische Kirchgemeinde gut aufgestellt. Die Weinfelder engagieren sich für die Ämter. Für den vakanten Sitz in der Behörde stellen sich gleich zwei Kandidaten vor. Es kommt zur friedvollen Kampfwahl. Die 61-jährige Marlise Bornhauser hätte gern das Amt angetreten, doch sie hatte das Einsehen. Grossmehrheitlich gewählt wird der 39-jährige Benjamin Buser.

«Ich freue mich auf diese neue Aufgabe, die ich mit Elan antreten werde.»

Mit seiner Frau und den vier Kindern wohnt der Pensionskassenexperte aus Basel seit zehn Jahren in Weinfelden und fühlt sich angekommen. Buser wird sich für das Ressort Kind und Jugend engagieren.
Zu ihrem Zehn-Jahr-Jubiläum erhält Pfarrerin Esther Baumgartner Blumen. Mesmerin Amparo Grieder und Katechetin Margrit Schaltegger werden für 15 Jahre Engagement gewürdigt.

Gewinn

Kirchgemeinde und Altersheim mit Überschuss

Kirchenpfleger Felix Romann präsentierte die Jahresrechnung 2019 bei einem Aufwand von 2,24 Millionen Franken und einem Ertrag von 2,29 Millionen Franken mit einem Gewinn von rund 48'000 Franken. Dieses Ergebnis wurde vor allem durch höhere Grundstückgewinnsteuern und höhere juristische Steuererträgen  erzielt. Einstimmig heissen die Kirchbürger die Rechnung gut. Auch der Vorschlag findet Zustimmung. Für Nachzahlungen werden 12'730 Franken verwendet, für die Vorfinanzierung Kirchenfelsen 15'000 Franken, für die Vorfinanzierung des Haus zum Kreuz 14'000 Franken, zur Äufnung des Diakoniefonds ein Betrag von 6‘000 Franken. Die restlichen 308 Franken werden dem Eigenkapital gutgeschrieben. Auch die Rechnung des Altersheims Bannau schliesst mit einem Gewinn von 60'000 Franken ab.

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