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Beni Turnheer erzählt beim Weinfelder Messestart aus dem Nähkästchen: «Ich habe ein Piratenzimmer»

An der Eröffnung der inhaus und die50plus gibt Beni Thurnheer einen Einblick in sein Leben und seine Ängste. Auf die Pensionierung hat er sich schrittweise vorbereitet.
Janine Bollhalder
Der bekannte TV-Moderator Berni Thurnheer spricht an der Eröffnung der Weinfelder Messen. (Bild: Reto Martin)

Der bekannte TV-Moderator Berni Thurnheer spricht an der Eröffnung der Weinfelder Messen. (Bild: Reto Martin)

«Wenn Weinfelden fragt, komme ich immer», sagt Beni Thurnheer, Stargast an der Eröffnung beider Weinfelder Messen am Freitagnachmittag. Als «Beni National» kennt er die Vorzüge einer heimeligen Wohnung als Rückzugsort – als pensionierter Moderator aber auch die vielen Seiten und Sorgen des Älterwerdens.

Nicht zu vergessen, dass er als Weinfelder Bürger auch die perfekte Kombination als Gastredner für die «inhaus» und «die50plus» ist.

Fröhliche Einrichtung

Im Podiumsgespräch mit Fabian Egger plaudert Thurnheer aus dem Nähkästchen. Gefragt nach seiner Wohnungseinrichtung, antwortet er: «Mein Zuhause ist hell und farbig. Es soll mich fröhlich stimmen und ist angereichert mit diversen Erinnerungsstücken.»

Thurnheers ganzer Stolz ist sein «Piratenzimmer». Dort befindet sich – ausser diversen Reisesouvenirs – ein Seemannskoffer, den er von seinen Weinfelder Grosseltern erbte. «Dieser Koffer gibt dem Zimmer seinen Namen», verrät er.

Thurnheer spricht auch über seine Pensionierung. Er rät, sich frühzeitig mit dem bevorstehenden Ende des Arbeitslebens auseinander zu setzen und sich langsam zurückzuziehen. Ansonsten könne die Abstinenz von der Arbeit wie ein unheimlicher Abgrund erscheinen.

Ein Experte des Älterwerdens

Vor allem in einer Gesellschaft, die sich, wie Thurnheer sagt, oft über den Beruf definiert. «Man ist dann nicht mehr auf dem Spielfeld, sondern auf der Tribüne.», sagt der ehemalige Sportmoderator.

Seine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Alter bringe ihm bereits die Bezeichnung «Experte des Älterwerdens» ein, sagt er lachend.

Auch wenn der 69-Jährige ganz offen und unkompliziert über sein Leben und seine Ängste spricht – eine Messe ist nicht sein Lieblingsort: «Da werde ich ständig angesprochen.» Das sei anstrengend. Er habe sich seine Wohnträume zudem bereits erfüllt. Für seine kaputte Dusche wird er an der «inhaus» aber bestimmt einen Ersatz finden.

(Bild: Reto Martin)(Bild: Reto Martin)
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11 Bilder

Einblicke in die «inhaus »und «die50plus»

Rundgang durch die Messe

Krawatten, Anzugshosen, weisse Hemden. Dazwischen die elegante Kleidung der Regierungspräsidentin. Leuchtend rote Lippen, ein herzliches Lachen. Cornelia Komposch fühlt sich in der Weinfelder Messehalle sichtlich wohl. Vielleicht hat ihr der künftige Stadtpräsident Max Vögeli auch einen guten Witz erzählt. Das bleibt wohl ihr Geheimnis.

Fast alles, was in Weinfelden Rang und Namen hat, tummelt sich beim Messerestaurant in der grossen Halle auf dem Marktplatz. Alle warten gespannt auf «Beni National».

Die Begrüssung von Messeleiter Gregor Wegmüller fällt länger aus, als er wahrscheinlich beabsichtigt hat. Den Satz «ich will nicht mehr länger werden», degradiert er zur Floskel. Doch bis er pflichtbewusst den Ausstellern und Gästen sowie den Sponsoren gedankt hat, vergeht so seine Zeit. Zudem gibt es in diesem Jahr wieder einiges anzupreisen: über 160 Aussteller. «Die ‹inhaus› ist so gross wie noch nie», sagt Wegmüller. Wie ein Rundgang durchs Gelände zeigt: Er übertreibt nicht. Zu entdecken gibt es einiges.

Fast alles aus der Region rund um das Thema Wohnen präsentiert sich an der «inhaus» im Messezelt. Die Ausstellung lockt mit Küchengeräten, Staubsaugern oder den neusten Trends in Sachen Badewanne. Zwischendrin kleine, feine Gärten. Grüne Oasen inmitten von Saunen, Katalogen, Fliegengittern.

Unverhofft fesselt das Auge der Anblick eines Zapfhans. Mit Mosaikfliessen in Rottönen und dem Spiegel hinten dran mutet er an, als ob es eine neue Einrichtungsidee fürs Bad wäre. Bierschampoo direkt vom Zapfhahn? Doch nein, es sei nur für die Gäste gedacht, sagen die Herren am Stand. Schade.

Dann geht’s ab in die Dunkelkammer. Doch so dunkel ist sie gar nicht. Eher kalt. Die Kammer der Kälte. Veranschaulichen sollte sie die verschiedenen Beleuchtungstypen. Diesen Auftrag erfüllt sie voll und ganz. Grosse Deckenlampen hier, kleine Spots dort. Dann wechselt die Beleuchtung auf Grün. Die «inhaus»: farbig, frisch und frech (sba)

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