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Die Kemmentaler Pfarrerin sagt Adieu

Mit einem Gottesdienst in der Kirche in Alterswilen wurde Rosemarie Hoffmann am Sonntag verabschiedet. Sie erhielt viele gute Wünsche, verschiedene Musikeinlagen und entliess zwei Tauben in die Freiheit.
Manuela Olgiati
Die Kemmentaler Pfarrerin Rosemarie Hoffmann entlässt die Tauben in die Freiheit. (Bild: Manuela Olgiati)

Die Kemmentaler Pfarrerin Rosemarie Hoffmann entlässt die Tauben in die Freiheit. (Bild: Manuela Olgiati)

Die beliebte Pfarrerin Rosemarie Hoffmann ist noch bis Ende August in der Evangelischen Kirchgemeinde Alterswilen-Hugelshofen angestellt. Danach geht sie in Pension und zieht nach Steckborn. Der neue Pfarrer, Andreas Reich, wird am 15. August sein Amt antreten. Kirchenpräsident Hans Krüsi lobte beim Abschiedsgottesdienst am Sonntag die Arbeit der Pfarrerin sehr. Weil sie Musik sehr mag, wurde es ganz volkstümlich während des Gottesdienstes. Die Pfarrerin wurde mit Alphornklängen und Chorgesang der Trachtengruppe und vom Männerchor verabschiedet. Hans Bleiker spielte Handharmonika und die Musikgesellschaft Hugelshofen umrahmte ein Lied instrumental.

«In Familiengottesdiensten habe ich den Kindern jeweils ein Symbol mitgebracht», sagte Hoffmann. Nun sei es das erste Mal, dass sie ein lebendes Symbol, zwei weisse Tauben, dabei habe. Diese stünden für Frieden und Hoffnung, wie es in der Bibelgeschichte der Arche Noah nacherzählt werde. Nach dem Gottesdienst wurden die Tauben in die Freiheit geschickt.

Die gelernte Chemikerin wurde 2008 Pfarrerin

Kirchenrätin Gerda Schärer überbrachte das Grusswort der Evangelischen Landeskirche Thurgau. 2012 wurde Hoffmann im Kemmental angestellt. Zuvor hatte sie andere Stellen im Thurgau inne. 2008 wurde die gelernte Chemikerin in Frauenfeld zur Pfarrerin geweiht. «Oft habe ich mich gefragt, was eine gute Pfarrerin ausmacht», sagte Hoffmann. Sie sei überzeugt, dass der Glaube an Gott sie den Menschen näher gebracht habe. Dabei verglich sie das Vertikale des Kreuzes mit der Horizontalen, die Menschen verbinde. Mit dem Abschied verbinde sie gute Gespräche und Begegnungen. Mit Gott nah und fern zu sein, sprach sie in der Predigt von Menschen, die an Energiemangel leiden. Durch Gott könne jeder Energie empfangen und weiter geben. Dies bedeute auch, ständig im Fluss des Heiligen Geistes zu sein.

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