Beim Bischofszeller Dog-Turnier geben Frauen den Ton an

Die Ludothek der Rosenstadt führte im evangelischen Kirchenzentrum ein Dog-Turnier durch. Aline Fitze, Monika Amrein und Regi Fitze bildeten das siegreiche Team.

Christof Lampart
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Bei aller Konzentration kommt der Spass während des Turniers nicht zu kurz. (Bild: Christof Lampart)

Bei aller Konzentration kommt der Spass während des Turniers nicht zu kurz. (Bild: Christof Lampart)

Dog ist wohl eines der populärsten Brettspiele der letzten drei Jahrzehnte. Das verwundert aber nicht sonderlich. Denn zum einen ist das Spiel durch seine klaren Regeln für jedermann leicht zu erlernen, doch zum anderen ist es schwer zu beherrschen, da man immer mit einem (un)berechenbaren Partner respektive Partnerin zusammenspielt.

Gerade bei Frauen jeglichen Alters erfreut sich das Spiel, welches eine moderne Variante von «Eile mit Weile!» ist, einer grossen Beliebtheit. Dies war auch am Samstagabend beim Turnier im evangelischen Kirchenzentrum gut zu sehen, denn 17 Frauen sassen gerade einmal drei Männern gegenüber.

Der Faktor Glück ist weniger wichtig

Ähnlich wie beim Jassen oder dem Tichu spielen jeweils zwei sich gegenübersitzende Partner zusammen und gewinnen als Team, wenn die je vier Figuren beider Spieler im Ziel sind. Da bei diesem Spiel jedoch durch das Weglassen der Würfel beziehungsweise deren Ersatz durch Spielkarten der Anteil des Glücks deutlich verringert wird, hängt Dog in Spielerkreisen das Etikett eines flotten Taktikspiels mit hohem Wiederspielreiz an.

Reine Strategen verzweifeln oft am fehlenden Kartenglück beziehungsweise an der Unfähigkeit des Gegenübers, zur richtigen Zeit zu helfen. Nach rund 20 Minuten ist eine Partie vorbei, so dass sich die Spiellänge hervorragend für die Durchführung eines Turniers eignet.

Wega und Wetter als Konkurrenz

Dies sah auch Anita Keller von der Ludothek Bischofszell so. Sie hatte das Dog-Turnier nicht nur organisiert, sondern griff auch gleich selbst zu den Karten.

«Wir veranstalten diesen Anlass jetzt bereits zum vierten Mal, weil die Leute es einfach spannend finden. Zwar sind es dieses Mal weniger als auch schon, aber daran sind sicherlich auch die Wega und das schöne Wetter ein wenig schuld», führte Anita Keller aus. Grossen Spass machte es aber allen, wurde doch viel gelacht und – eben nach Herzenslust Dog gespielt.