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Bei der Säntis Classic in Weinfelden sind schon die Kleinen Profis

Die Säntis Classic mobilisierte viele Velofahrer. Am Samstag waren vor allem die Jungen rund um die Güttingersreuti an der Reihe.
Viviane Vogel
Die jungen Rennvelofahrer nehmen es beim Einfahren gemütlich. (Bild: Andrea Stalder)

Die jungen Rennvelofahrer nehmen es beim Einfahren gemütlich. (Bild: Andrea Stalder)

Das Wetter ist fast schon zu gut. Schwitzend und mit roten Köpfen strampeln die U15 auf ihren Velos unter der prallen Sonne um die Wette. «Super! Hopp, hopp!», rufen die Zuschauer am Samstag ihren Sprösslingen zu. Sie sind mindestens so angespannt. «Mir tut’s eigentlich nicht gut, zuzuschauen», sagt Silvia Eilinger, deren Sohn am Rennen teilnimmt. «Besonders die Randsteine und die Kurven bereiten mir Sorge. Da muss man darauf vertrauen, dass alles gut läuft.»

Sie selbst hat nicht vor, am Rennen mitzumachen. «Mein Sohn wollte teilnehmen, da er den Radsport von seinem Papa kennt. Der fährt in einem Club und trainiert regelmässig. Irgendwann hat’s auch den Kleinen gepackt.»

Vor dem Rennen wird an Ort und Stelle getreten

35 Runden dauert das U15-Rennen am Samstag im Rahmen der Säntis Classic vor der Güttingersreuti. Sobald die Schnellsten fertig sind, endet das Rennen für alle anderen auch – der Zeitplan muss eingehalten werden. Die Teilnehmer der U17 stehen schon bereit. Überall verteilt stehen Rollen, auf welchen man mit dem Velo am Ort fahren kann.

Die Vorbereitungen für den Renneinsatz laufen. (Bild: Andrea Stalder)

Die Vorbereitungen für den Renneinsatz laufen. (Bild: Andrea Stalder)

Ein Fahrer der U17 tritt mächtig in die Pedale: «Damit wärme ich meine Beinmuskulatur auf», erklärt er. Meist gehe man nach Gefühl vor. Man merke dann schon, wann es genug sei.

«Normalerweise wärme ich mich eine halbe Stunde lang so auf. Dann läuft’s nachher besser.»

Wer sich gerade nicht aufwärmen muss, der findet hinter der Rennstrecke verschiedene Velomaterial- und Essstände sowie ein Festzelt. Es liegt eine Anspannung in der Luft – die meisten haben ihr Rennen noch vor sich. Wer hier ohne Velodress ist, fällt auf – sogar die Kleinsten sind professionell ausgestattet. Eilinger ist zufrieden mit dem Anlass: «Die Zeit, die mein Sohn auf dem Velo verbringt, nutzt er nicht zum Gamen.»

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