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Bei der Ortsplanung beschreiten Kradolf-Schönenberg und Sulgen einen gemeinsamen Weg

Am nächsten Mittwoch laden die Politischen Gemeinden Kradolf-Schönenberg und Sulgen zur zweiten öffentlichen Orientierung über die gemeinsam durchgeführte Ortsplanungsrevision ein.
Hannelore Bruderer
Die Gemeindepräsidenten Andreas Opprecht (Sulgen) und Heinz Keller (Kradolf-Schönenberg) studieren den Zonenplan. (Bild: Hannelore Bruderer)

Die Gemeindepräsidenten Andreas Opprecht (Sulgen) und Heinz Keller (Kradolf-Schönenberg) studieren den Zonenplan. (Bild: Hannelore Bruderer)

Heinz Keller und Andreas Opprecht, die Gemeindepräsidenten von Kradolf-Schönenberg und Sulgen, rechnen mit einem grossen Interesse an der Orientierungsversammlung. «Raumplanung betrifft uns alle. Das Bewusstsein, dass Land kein unbeschränkt verfügbares Gut ist, ist gewachsen», sagt Keller.

Die Ortsplanung bildet eine wichtige Grundlage für die Entwicklung der Gemeinden in den nächsten 20 bis 25 Jahren. Im Jahr 2013 hat der Kanton Thurgau die Gemeinden verpflichtet, ihre Ortsplanung den neuen Gesetzgebungen anzupassen.

Gemeinsame Planung ist ein Novum

Kradolf-Schönenberg und Sulgen entschieden sich, die Revision gemeinsam und gemeindeübergreifend anzugehen. Dafür bildeten sie eine Kommission, die ihre Arbeit 2015 aufgenommen hat. Im Mai 2016 erhielt die Öffentlichkeit an einer Infoveranstaltung einen ersten Einblick in die bereits geleistete Arbeit.

Anregungen und neue Erkenntnisse seien seither eingeflossen, Grundlegendes habe sich jedoch nicht geändert, erklärt Andreas Opprecht. Die Ortsplanung ist den Vorgaben und Bestimmungen von Bund und Kanton entsprechend umgesetzt worden. Diese sehen unter anderem vor, dass bauliches Wachstum künftig in den Zentren und nicht mehr im Kulturland erfolgen soll.

Die Dörfer Sulgen, Kradolf und Schönenberg befinden sich im kompakten Siedlungsraum, die anderen Dörfer wie Buhwil, Neukirch an der Thur, Götighofen, Donzhausen und Hessenreuti sind der Kulturlandschaft zugeteilt.

Industrie entlang der Verkehrsachsen

Industriebetriebe entlang der Verkehrsachsen Eine wesentliche Anpassung ist im Bereich Arbeitszone vorgesehen. Gewerbe- und Industriezonen konzentrieren sich in Sulgen in den Bereichen nahe der Verkehrsachsen.

Gewerblich genutzte Gebäude an zentralen Lagen im kompakten Siedlungsraum sollen nach Ende der Nutzungsdauer durch Wohnbauten ersetzt werden. In Schönenberg sowie im Sulger Unterdorf werden neue Flächen der Bauzone zum Wohnen zugeordnet.

An der Versammlung vom kommenden Mittwoch werden der zukünftige Zonenplan, das neue Baureglement sowie der Richtplan vorgestellt. Ebenso liegt der Schutzplan für Kultur- und Naturobjekte zur Einsicht auf. Die öffentliche Auflage der revidierten Ortsplanung erfolgt dann ab dem 8. März.

Abstimmung noch in diesem Jahr

Abhängig von Einsprachen, könnte das komplexe Werk bereits im September dieses Jahres den Stimmberechtigten an den zeitgleich in Sulgen und Kradolf-Schönenberg stattfindenden ausserordentlichen Gemeindeversammlungen zur Genehmigung vorgelegt werden.

Kradolf-Schönenberg und Sulgen könnten somit bei den ersten 20 Gemeinden im Kanton Thurgau sein, welche für Einwohner und Firmen bezüglich baulicher Entwicklung wieder Rechtssicherheit bieten können, stellen die beiden Gemeindepräsidenten zufrieden fest.

Der Infoanlass über die Ortsplanungsrevision findet am Mittwoch, 20. Februar, im Auholzsaal Sulgen statt; Beginn um 20 Uhr.

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