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Bei der Kreuzlinger Tour de Suisse läuft es rund

Seit kurzem ist die neue Velofabrik in Betrieb. 13 Millionen Franken hat der Fahrradhersteller in den Neubau investiert. Die Zeichen stehen auf Wachstum: beim Umsatz und der Belegschaft.
Martina Eggenberger Lenz
Blick in den neuen Showroom der Tour de Suisse Rad AG. (Bild: Andrea Stalder)

Blick in den neuen Showroom der Tour de Suisse Rad AG. (Bild: Andrea Stalder)

Ein edler Showroom und ein offenes Bistro sind das Erste, was Besucher beim Betreten des neuen Firmensitzes der Tour de Suisse AG zu Gesicht bekommen. Im Erdgeschoss des Neubaus an der Bahnlinie oberhalb der Firma Ifolor deutet noch wenig auf eine Velofabrik hin. Weiss, Sichtbeton und riesige Fensterfronten dominieren im modernen Bau. Die Produkte, die einen Stock höher hergestellt werden, sind im grosszügigen Raum professionell inszeniert.

Während die Velos der Kreuzlinger Marke die letzten 48 Jahre von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt 150 Meter weiter südlich in einem Altbau fabriziert wurden, so arbeitet das Team nun in einem repräsentativen Haus, das einladend wirkt. Das Café ist ebenso ein Statement in diese Richtung.

«Wir wollen die Lage am Veloweg ausnutzen und die Radfahrer zu uns ins Haus holen»,

Reto Meyer, CEO und Inhaber.

Reto Meyer, CEO und Inhaber.

erklärt Chef und Inhaber Reto Meyer. Die Tour de Suisse AG stellt primär à-la-carte Velos her. Das heisst, sie werden individuell nach Kundenwunsch zusammengebaut. Die Rahmen werden in Taiwan oder China produziert, lackiert und zusammengesetzt werden die Fahrräder in Kreuzlingen. Die Lackiererei wurde neu integriert. «Das war für mich ein zentraler Bestandteil des Neubauprojekts», sagt Reto Meyer.

Ein Mitarbeiter der Montage bei der Arbeit.
Auch die Räder werden vor Ort in Kreuzlingen hergestellt.
Seit kurzem werden auch die Rahmen in Kreuzlingen lackiert.
Der Eingangsbereich zum modernen Showroom im Erdgeschoss.
Die neusten Modelle sind ausgestellt und können besichtigt werden.
Blick in den Bistro-Bereich.
In der Nass-Lackiererei wird mit Schutzanzügen gearbeitet.
Ein Mitarbeiter der Vor-Montage macht die Komponenten bereit.
8 Bilder

Kreuzlinger Velofabrik bezieht Neubau

E-Bikes boomen mehr denn je

Hat der Rahmen seine Farbe, geht es weiter zur Vormontage und Montage auf drei Linien. Auch die Räder werden in 270 Varianten im Haus gefertigt. Bestellt ein Endkunde beim Händler ein Tour de Suisse Velo, geht es drei bis fünf Wochen, bis er es abholen kann, je nach Saison. Wegen der guten Nachfrage und des ungebrochenen E-Bike-Booms konnte Meyer die Zahl der Mitarbeiter von 40 auf 60 erhöhen. Mit ein Grund sind die mehreren tausend PubliBikes, die Tour de Suisse nebst der eigenen Marke im Auftragsverhältnis herstellt. Im Neubau besteht die Möglichkeit, weiter zu wachsen.

Gleich neben dem Firmensitz möchte Meyer noch eine Miet- und Teststation einrichten. Bereits beschlossen sei die Zusammenarbeit mit Thurgau Tourismus. Die Organisation soll bald mit einem Mitarbeiter im Velocafé vor Ort sein. Die Öffentlichkeit bekommt am 27. April an einem Frühlingsfest die Gelegenheit, die Fabrik zu besichtigen.

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