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Baustart für den Reutipark in Kreuzlingen

Im Reutipark entstehen 28 Eigentums- und 60 Mietwohnungen. Nächstes Jahr sollen sie bezugsbereit sein. Die Investitionen betragen 40 Millionen Franken.
Nicole D'Orazio
Blick von oben. So soll der neue Reutipark in Kreuzlingen aussehen. (Bild: PD)

Blick von oben. So soll der neue Reutipark in Kreuzlingen aussehen. (Bild: PD)

Die Baugrube ist gross. «Hier entstehen 6780 Quadratmeter Wohnfläche. Das entspricht einem Volumen von 51 Einfamilienhäusern», sagt Patrick Thoma, Verwaltungsratspräsident der Thoma Immobilien Treuhand, beim Spatenstich am Donnerstag. Im Reutipark entstehen vier Mehrfamilienhäuser. In den zwei kleineren gibt es je 14 Eigentumswohnungen. In den zwei grösseren Gebäuden finden je 30 Wohneinheiten Platz. Diese werden vermietet.

Die Seneca Immobilien AG investiert als Bauherr 40 Millionen Franken. Thoma freut sich, dass von den Eigentumswohnungen bereits 23 verkauft wurden. «Die Investoren erhalten einen guten Gegenwert.» Er betont, dass man mit vielen bekannten Firmen aus der Region beim Bau zusammenarbeitet.

Schlagzeilen, weil alle Mieter raus mussten

Vor rund einem Jahr hatte das Projekt Schlagzeilen gemacht, da die drei alten Mietshäuser abgerissen werden sollten. Allen Bewohnern wurde gekündigt (unsere Zeitung berichtete).

«Wir hatten in den alten Gebäuden das Problem eines Schimmelbefalls. Zudem war die Substanz schlecht und energetisch schwach»

sagt Thoma. Und da der Lift in Halbgeschossen hielt, waren die Häuser nicht barrierefrei.

Die Bauherren Othmar Thoma und Hans Habegger vergraben auf der Baustelle eine Kiste als Zeitkapsel mit verschiedenen Unterlagen über das Projekt. (Bild: Nicole D'Orazio)

Die Bauherren Othmar Thoma und Hans Habegger vergraben auf der Baustelle eine Kiste als Zeitkapsel mit verschiedenen Unterlagen über das Projekt. (Bild: Nicole D'Orazio)

Eine Kernsanierung hatte man zwar geprüft, jedoch verworfen, sagt Patrick Thoma. Den damaligen Mietern kam das Unternehmen entgegen und half ihnen, eine neue Bleibe zu finden. Alle wurden fündig. Die Parzelle war damals 35 Prozent unternutzt. «Wir setzten das Ziel der inneren Verdichtung um.» Einige frühere Bewohner hätten sich eine Wohnung gekauft oder angekündigt, in die neuen Mietwohnungen zurückzuziehen. «Das freut mich.»

Stadtpräsident lobt das Projekt

Der Kreuzlinger Stadtpräsident Thomas Niederberger lobt das Projekt. «Ich bin dankbar, dass der Auszug der Mieter sozialverträglich abgelaufen ist. Hier entsteht etwas Gutes.» Die Überbauung passe in die Stadt, und es seien gute Wohnungen zu guten, bezahlbaren Preisen.

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