Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Baden mit Fiffi: Romanshorn eröffnet am 1. August den zweiten Hundebadestrand im Thurgau

Hundehalter können die Wiese am Wasser neben dem Schwimmbad vorerst versuchsweise für ein Jahr nutzen. Dann will die Stadt weiter schauen. Dass es jetzt plötzlich so schnell geht, ist eine Überraschung.
Markus Schoch
Ein kühles Bad: Hunde können neu in Romanshorn in einem bestimmen Uferabschnitt problemlos ins Wasser und von dort ohne Leine an Land. (Bild: Nana do Carmo)

Ein kühles Bad: Hunde können neu in Romanshorn in einem bestimmen Uferabschnitt problemlos ins Wasser und von dort ohne Leine an Land. (Bild: Nana do Carmo)

Alexandra Bussmann-Neuman ist überglücklich. Sie wünscht sich seit langem eine Hundebadi in Romanshorn. Sie hat sich deswegen zusammen mit Astrid Baumgartner vor gut einem Monat an den Stadtrat gewandt und ihm einen geeigneten Platz vorgeschlagen.

Die Behörde musste nicht lange überlegen und hat entschieden, dem Wunsch der beiden Frauen nachzukommen. Und das nachdem es in den letzten Jahren von Seiten des Stadtrates immer geheissen hatte, es sei praktisch unmöglich, ein passendes Stück Land zur Verfügung zu stellen wegen des gesetzlichen Zwangs zur Leinenpflicht in Parkanlagen, die in Romanshorn praktisch das ganze Seeufer abdecken.

Die Lösung heisst Hundezone

Die Behörde hat jetzt eine Lösung für das Problem gefunden. Sie hat eine Wiese unterhalb der Minigolfanlage direkt neben dem Seebad versuchshalber für ein Jahr zur sogenannten Hundezone erklärt, wie es Bussmann und Baumgartner vorgeschlagen hatten. In diesem Bereich können sich die Tiere frei bewegen und im See baden.

Das neue Regime gilt bereits ab dem 1. August. Es ist aber auf ein Jahr beschränkt. In dieser Zeit will der Stadtrat Erfahrungen sammeln für einen definitiven Entscheid. In der angrenzenden Parkanlage gilt weiter Leinenpflicht. Und die Stadt ist nicht bereit, bei Verstössen ein Auge zuzudrücken, schreibt sie in einer Mitteilung.

Die Wiese können weiter alle nutzen

Die Stadt verzichtet darauf, die Wiese einzuzäunen. Zum einen soll sie weiter allen zugänglich sein, die sie bis jetzt genutzt haben. Zum anderen braucht das Seebad Restaurant freien Zugang für die Anlieferung. Und die Rettungskräfte bei einem medizinischen Notfall in der Badi ebenfalls. «Darum gilt: Es ist gegenseitig auf einander Rücksicht zu nehmen», heisst es in der Mitteilung der Stadt weiter.

Bussmann kann die Überlegungen der Verantwortlichen im Gemeindehaus gut nachvollziehen und hofft, «dass alle Hundehalter ihre Tiere verantwortungsbewusst im Auge behalten.» Auch mit dem Versuchsbetrieb kann sie leben. «Das ist fair.»

Der Hundebadestrand in Romanshorn ist der zweite im Thurgau. In Altnau gibt es bereits seit einigen Jahren einen.

Leinenpflicht auf der Surfwiese gilt nur noch beschränkt

Der Romanshorner Stadtrat hat beschlossen, die Leinenpflicht für Hunde auf der Surfwiese ab dem 1. August zu lockern. Und zwar versuchsweise für ein Jahr. Neu gilt die Leinenpflicht von Mai bis September in der Zeit von 12 bis 19 Uhr. Davor und danach können die Tiere ihren Freilauf geniessen, es gelte jedoch, auf die übrigen Nutzer Rücksicht zu nehmen, heisst es in einer Mitteilung. (mso)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.