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Autos halten den Kreuzlinger Bus nicht mehr auf

Auf einer Länge von 400 Metern soll die Seetalstrasse in Kreuzlingen saniert und ausgebaut werden. Kernstück der Massnahmen ist die Einrichtung einer separaten Busspur.
Kurt Peter
Der Bus fährt auf der Seetalstrasse in Kreuzlingen. Im Abschnitt Reutistrasse -Ziilkreisel soll eine Busspur angelegt werden. (Bild: Andrea Stalder)

Der Bus fährt auf der Seetalstrasse in Kreuzlingen. Im Abschnitt Reutistrasse -Ziilkreisel soll eine Busspur angelegt werden. (Bild: Andrea Stalder)

Es soll schneller gehen. Zwischen dem Kreisel Seepark und dem Ziilkreisel in Kreuzlingen soll der Verkehr verflüssigt und eine Kapazitätssteigerung erreicht werden. Derzeit findet die öffentliche Planauflage für den Umbau des 400 Meter langen Strassenstücks statt. Ausserdem sollen die Massnahmen die Verkehrssicherheit sowie die Reduktion der Lärmimmissionen erreichen.

Um für die geplante Busspur eine wirksame Länge zu erhalten und keine Konfliktpunkte zu schaffen, sind verschiedene bauliche und verkehrstechnische Massnahmen umzusetzen. Der Technische Bericht der Planauflage hält unter anderem fest, dass «im Bereich Einlenker Zelgstrasse ein Linksabbiegeverbot eingerichtet werden muss». Der Einlenker Reutistrasse werde als Hauptzubringer ins Gewerbe- und Industriegebiet deutlich aufgeweitet.

Als weitere Massnahmen soll die Reutistrasse mit einem durchgehenden Trottoir auf der Ostseite versehen werden. Zwischen Reuti- und Zelg-strassse ist ein gesicherter Fussgängerübergang vorgesehen.

14'000 Fahrzeuge verkehren täglich auf der Seetalstrasse

«Die Routen zweier Buslinien verlaufen in beiden Richtungen über den Ziilkreisel und den Bärenkreisel in Bottighofen », heisst es im Bericht weiter. Derzeit werden im Durchschnitt auf der Seetalstrasse 14'000 Fahrzeuge gezählt. In Spitzenzeiten seien an beiden Kreiseln Staubildungen an der Tagesordnung. «Gemäss Prognosen bis 2030 wird sich die unbefriedigende Situation noch verschärfen, welche die Einhaltung des Fahrplans erschwert oder gar verunmöglicht».

Während der Bauausführung werde die Seetalstrasse als Einbahn Richtung Kreuzlingen signalisiert, heisst es im Technischen Bericht weiter. Diese Massnahme ermöglicht den halbseitigen Ausbau der Strasse und reduziert die Bauzeit selbst. Den Umbau unter einer Lichtsignalanlage hält der Bericht für sehr problematisch, weil «durch den Rückstau die Kreisel Seepark und Ziil blockiert würden».

Der Bund soll einen Beitrag zahlen

Die Kosten für den Umbau der Seetalstrasse auf diesem Abschnitt werden mit 2,55 Millionen Franken beziffert, wobei allein auf den Bau 2,13 Millionen entfallen. Da das Projekt Teil des Agglomerationsprogramms Kreuzlingen-Konstanz ist, kann vom Bund ein Beitrag von 267'000 Franken erwartet werden. «Den Rest teilen sich Kanton und Stadt zu je 50 Prozent», erklärt Sandro Nöthiger, Leiter Tiefbau. Je nach Einsprachen sei geplant, mit dem Bau nächstes Jahr zu beginnen. Die Sanierung der Romanhsornerstrasse, für die ein bewilligter Kredit vorliege, folge dann wahrscheinlich ein Jahr später.

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