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Autorin Anna Stern: Alles begann mit einer Wichtelgeschichte in Romanshorn

Anna Stern las diese Woche in der «Sichtbar» aus ihrem Kriminalroman «Der Gutachter». Es war eine Rückkehr in die Stadt, wo sie ihre ersten Gehversuche als Schriftstellerin machte.
Mark Riklin
Es war eine Art Heimspiel für Anna Stern bei ihrer Lesung in Romanshorn. (Bild: Ramon Spirig)

Es war eine Art Heimspiel für Anna Stern bei ihrer Lesung in Romanshorn. (Bild: Ramon Spirig)

Dienstagabend, kurz nach 19 Uhr. Für einmal hat Herbert Lippenberger, Lernhausleiter des SBW EuregioGymnasiums, den Literaturunterricht des ältesten Jahrgangs in die «Sichtbar» verlegt und öffentlich zugänglich gemacht. Gast ist mit Anna Stern (28) eine junge Frau, die vor acht Jahren am SBW EuregioGymnasium ihr Maturitätsdiplom erworben hat, inzwischen an einer naturwissenschaftlichen Doktorarbeit über Antibiotika-Resistenzen arbeitet und nebenbei im In- und Ausland als Schriftstellerin Furore macht.

Anna Stern liest aus ihrem Bodensee-Krimi «Der Gutachter» und eröffnet damit eine Veranstaltungsreihe, die anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums des SBW EuregioGymnasiums ins Leben gerufen wurde.

Puzzleteile fügen sich zusammen

Ein Gutachter, der den ökologischen Zustand eines Sees beurteilen soll, wird von seiner Frau als vermisst gemeldet. Dem Polizisten Paul Faber und seiner Kollegin Elsa Michaelis kommen Zweifel auf, ob er tatsächlich Opfer eines Verbrechens wurde. Die Puzzleteile des Falls lassen sich nur mühsam zusammensetzen, schrittweise werden sie im märchenhaften Ambiente von «Sichtbar»-Betreiberin Lili Wohler sichtbar gemacht.

Begonnen hat Anna Sterns literarische Leidenschaft vor bald zehn Jahren in der Vorweihnachtszeit mit einer Wichtelgeschichte, die bei Lernpartnerinnen und dem Lernbegleiter-Team auf derart gute Resonanz stiess, dass sich die Autorin ermutigt sah, die Geschichte zu einem Roman auszubauen.

Anfang Jahr erscheint der vierte Roman

Zwischen Matura-Abschluss und Studiumsbeginn entwickelte sich die Geschichte um eine namenlose, geheimnisvolle Frau weiter, bis sie unter dem Titel «Schneestill» ins Programm des Salis-Verlags aufgenommen wurde – der Beginn einer vielversprechenden literarischen Laufbahn. Im Januar soll mit «Wild wie die Wellen des Meeres» bereits der vierte Roman erscheinen.

Im Anschluss an die Lesung gibt Anna Stern Auskunft über ihre Freude am Experimentieren, sei es als Wortakrobatin oder als Forscherin im Labor der ETH Zürich. Anna Stern erhält anfangs Dezember einen Förderpreis der St. gallischen Kulturstiftung, nachdem sie unlängst mit den 3sat-Preis am Klagenfurter Bachmann-Preislesen ausgezeichnet worden ist.

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