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Ausser Spesen, nix gewesen: Z88-Theater sucht einen Leuchtturm für Kreuzlingen

Bissig und amüsant: In der kabarettistischen Eigenproduktion des Kulturvereins, das am vergangenen Wochenende zwei Mal aufgeführt wurde, wird der Stadtrat aufs Korn genommen.
Martina Eggenberger Lenz
Die Mitglieder des Stadtrates hirnen, welche neue Attraktion sie in Kreuzlingen schaffen könnten. (Bild: Martina Eggenberger Lenz)

Die Mitglieder des Stadtrates hirnen, welche neue Attraktion sie in Kreuzlingen schaffen könnten. (Bild: Martina Eggenberger Lenz)

Die Theatergruppe des Z88 hält der lokalen Politik einmal jährlich mit ihrer Eigenproduktion den Spiegel vor. Auf der Bühne sitzen die alter Egos von Stadtpräsident Thomas Niederberger sowie der Stadträte Dorena Raggenbass, Thomas Beringer und Ernst Zülle. Der neue Chef im Stadthaus wünscht sich ein Leuchtturm-Projekt mit Strahlkraft. Eine Idee hat er allerdings nicht. Die Kollegen sollen sich Gedanken machen. Doch die sind nicht begeistert. Dorena will lieber weitere Kulturkonzepte erstellen, Thomas weiss nicht so recht und Ernst hat genug anderes zu tun.

Die arbeitslose Hündelerin Mägi mimt das Volk

Dass der «Stadtpräsident für alli» mit Edith Wohlfender noch die SP ins Boot holt, nützt ebenfalls herzlich wenig. Die gute Frau schafft keinen ganzen Satz. Ganz anders Mägi Beerli. Die arbeitslose Hündelerin soll als Repräsentantin des Volks und Sprachrohr des Stammtischs die Vorschläge der Politiker kritisch hinterfragen. Bald ist sie wegen ihrer forschen und fordernden Art im Stadthaus Persona non grata. Die Gedanken drehen sich im Kreis, Dorena braucht einen Schnapps und Ernst und Thomas werweissen, von welcher FDP-nahen Firma Thomas Niederberger bestochen worden ist. Am Ende stellt Frau Beerli entsetzt fest: ausser Spesen nichts gewesen. Der Stadtpräsident beruhigt: «In Kreuzlingen sind wir es uns gewohnt, Geld auszugeben, ohne dass etwas dabei rausschaut.» Das unterhaltsame Stück aus der Feder von Kurt Peter hat dem mit Lokalprominenz bespickten Publikum bestens gefallen.

Die Personen

Es spielten: Lisa-Maria Erb, Björn Seydel, Antoinette von Massenbach, Lukas Huber, Jeannette Kolb und Kurt Peter. Musik: Fabian Rosenzweig und Marius Erb. Technik: Markus Reitze

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