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Ausgerechnet Ajoie!

Der HC Thurgau trifft im Playoff-Viertelfinal ab dem 22. Februar auf den HC Ajoie. Darauf stimmt sich die Mannschaft von Trainer Stephan Mair mit einem 2:1-Auswärtssieg nach Verlängerung gegen Visp ein.
Matthias Hafen, Visp
Der HC Thurgau bekommt es in der Best-of-7-Viertelfinalserie mit dem HC Ajoie zu tun. Gegen die Jurassier gelang den Thurgauern in dieser Saison kein einziger Punktgewinn. (Bild: Mario Gaccioli, Weinfelden, 20. November 2018)

Der HC Thurgau bekommt es in der Best-of-7-Viertelfinalserie mit dem HC Ajoie zu tun. Gegen die Jurassier gelang den Thurgauern in dieser Saison kein einziger Punktgewinn. (Bild: Mario Gaccioli, Weinfelden, 20. November 2018)

Es war ein Entscheid in letzter Sekunde: Als Thurgau den EHC Visp mit 2:1 nach Verlängerung bezwungen hatte, da führte Olten auswärts gegen die EVZ Academy noch 1:0. Thurgaus Playoff-Gegner wäre in diesem Fall Olten gewesen – wie schon im Jahr zuvor. Doch praktisch mit dem letzten Angriff und einem zusätzlichen Feldspieler anstelle des Goalies gelang der EVZ Academy daheim der 1:1-Ausgleich. Die Zuger brauchten unbedingt einen Sieg, um noch auf Kosten der spielfreien GCK Lions ins Playoff zu rutschen. Und tatsächlich setzte sich das Farmteam des NLA-Clubs EV Zug im Penaltyschiessen durch. Olten rutschte auf Platz drei zurück – Thurgaus Playoff-Gegner hiess nun Ajoie.

Noch kein Sieg gegen Ajoie in dieser Saison

Gegen die Jurassier hat der HCT in dieser Saison in vier Begegnungen jedes Mal verloren. Die ersten Reaktionen seitens des HC Thurgau waren deswegen wenig euphorisch. Trainer Stephan Mair sieht aber auch Positives in der Best-of-7-Affiche. «Olten hat deutlich mehr Tiefe als Ajoie, mehr Qualität im Kader», sagt der Südtiroler. Ajoie sei zu grossen Stücken vom Ausländerduo Jonathan Hazen/Philip-Michael Devos abhängig. «Es ist zu vergleichen mit der Playoff-Serie gegen Langenthal vor zwei Jahren», sagt Mair. Damals standen dem HCT mit Brent Kelly und Jeff Campbell auch zwei Ausländer gegenüber, die den SC Langenthal trugen. «Und damals waren wir in jedem Spiel nahe dran. Wichtig ist, dass wir uns jetzt gut auf den Gegner vorbereiten.»

Michael Loosli trifft in der 64. Minute

Thurgaus 2:1-Sieg in Visp stimmte jedenfalls positiv, auch wenn weder die Walliser noch die Thurgauer mit letzter Konsequenz gespielt hatten. Michael Loosli gelang im herrlichen Zusammenspiel mit Kenny Ryan das entscheidende Tor in der 64. Minute. Ersatzgoalie Nicola Aeberhard, der anstelle des Hexenschuss-geplagten Janick Schwendener zum Einsatz kam, zeichnete sich abermals als starker Rückhalt aus. Und die zuvor länger verletzten Cody Wydo und Eric Arnold holten sich vor dem Playoff noch wichtige Spielpraxis.

In der 36. Minute hatte Léonardo Fuhrer auf Pass von Simon Seiler und Cody Wydo den HC Thurgau 1:0 in Führung gebracht. Die Gäste nutzten dabei die erste Strafe gegen Visp konsequent aus. Doch die Freude ob der Führung hielt nicht einmal eine Minute an, da glich Daniel Kissel zum 1:1 aus. Bis zur spannenden Verlängerung passierte in der Litternahalle nicht mehr viel.

Historisches letztes Qualifikationsspiel

Dem HC Thurgau war es am Sonntagabend vorbehalten, das letzte Qualifikationsspiel in der Geschichte der Litternahalle zu bestreiten. Das Stadion war über 40 Jahre lang die Heimat des EHC Visp, wird ab der kommenden Saison aber durch die nigelnagelneue Lonza-Arena ersetzt. Einzig das anstehende Playoff wird noch in der Litternahalle ausgetragen.

Visp – Thurgau 1:2 n.V. (0:0, 1:1, 0:0)

Litternahalle – 2925 Zuschauer – SR Ströbel/Hungerbühler, Wolf/Wermeille.
Tore: 36. (35:32) Fuhrer (Seiler, Wydo/Ausschluss Brantschen) 0:1. 37. (36:18) Kissel (Dolana, Van Guilder) 1:1. 64. Michael Loosli (Ryan, Collenberg) 1:2.
Strafen: je 3-mal 2 Minuten.
Visp: Lory; Sartori, Furrer; Steiner, Heynen; Lindemann, Brantschen; Schüpbach, Haueter; Kissel, Van Guilder, Dolana; Altorfer, Achermann, Brem; Burgener, Brügger, Fog­stad Vold; Valenza, Hofstetter, Fellay.
Thurgau: Aeberhard; Seiler, Parati; Collenberg, Steinauer; Wildhaber, El Assaoui; Hänggi; Wydo, Fuhrer, Ryan; Michael Loosli, Rundqvist, Merola; Arnold, Brändli, Hollenstein; Janik Loosli, Vogel, Moser; Zanzi.
Bemerkungen: Visp ohne Camperchioli, Zwissler, Wiedmer und Sturny (alle verletzt). Thurgau ohne Schwendener, Frei (beide krank), Engeler (verletzt), Bahar (überzählig), Gurtner und Schweri (beide Rapperswil-Jona/NLA). – 28. Pfostenschuss Altorfer.

Playoff-Viertelfinals (best of 7)

La Chaux-de-Fonds (1.) – EVZ Academy (8.)
Ajoie (2.) – Thurgau (7.)
Olten (3.) – Visp (6.)
Langenthal (4.) – Kloten (5.)

Playoff-Start: Freitag, 22. Februar

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