Ausbildungschef der Amriswiler Feuerwehr nach grosser Übung: «Wir sind parat»

Ein Auto prallt in ein Haus an der Kreuzlingerstrasse, das Gebäude brennt. Dieses Szenario erwartete die Feuerwehrleute diese Woche.

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Ein Auto ist in das Haus an der Kreuzlingerstrasse 59 gerast.

Ein Auto ist in das Haus an der Kreuzlingerstrasse 59 gerast.

Bild: PD

(red) Quer im Qualm liegend, verbeult, mit zersplitterten Scheiben und eingeklemmten Türen. Der Wagen war viel zu schnell auf der Kreuzlingerstrasse unterwegs, auf Höhe der alten Käserei von der Strasse abgekommen und mitten in den Hauseingang gerast. Rasch gelingt es der Feuerwehr Amriswil, die Türen aufzubrechen und den Fahrer daraus zu befreien.

Mit den Reanimationsversuchen ist die Hauptübung aber nicht zu Ende, denn im inzwischen brennenden Haus, dessen Eingang durch das Auto versperrt ist, befinden sich Menschen. Mit Hubretter holt die Feuerwehr eine bewusstlose Person aus dem Gebäude, mit der Leiter schliesslich auch einen zweiten Bewohner.

Fälle, die sowohl Strassenrettung, Brand und Personenrettung enthalten, sind zwar höchst selten, weiss Ausbildungschef Adrian Salvisberg. «Aber es gibt sie durchaus.» Das zu Übungszwecken konstruierte Ereignis konnte inszeniert werden, weil das Haus an der Kreuzlingerstrasse 59 derzeit leer steht. Mit der Leistung seiner Leute ist Salvisberg zufrieden: «Wir nutzten die Übung als Standortbestimmung nach der Coronazwangsübungspause – und ich kann sagen: Wir sind parat.»