Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Kommentar

Aufruf zum Ungehorsam: Kreuzlinger Stadtrat soll die Charta trotzdem unterzeichnen

Die SP macht mit ihrer Petition «Gleicher Lohn für gleiche Arbeit» keine Zwängerei, sondern konsequente Oppositionspolitik, schreibt Kreuzlingen-Redaktor Urs Brüschweiler in seinem Kommentar.
Urs Brüschweiler
Urs BrüschweilerTZ-Redaktor(Bild: Ralph Ribi)

Urs Brüschweiler
TZ-Redaktor
(Bild: Ralph Ribi)

Keine Frage: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit von Männern und Frauen sollte 2019 eine Selbstverständlichkeit sein. Ist es aber nicht. Darum ist der Kampf dafür gerechtfertigt und nötig.

Die Charta, welche die SP auch von Kreuzlingen unterzeichnet haben möchte, ist dafür ein Symbol. Da der Partei die Mehrheit im Parlament fehlt und die Bürgerlichen das Anliegen als überflüssige Bürokratie vom Tisch wischten, bedient sie sich nun anderer Waffen. Sie lässt die Bürger unterschreiben und macht Druck via Petition. Zwängerei, könnte man monieren. Aber es ist nichts anderes als konsequente Oppositionspolitik.

Der guten Stimmung im Gemeinderat wird das nicht dienen. Aber für fröhliche Stunden sind die Politiker auch nicht gewählt. Der Stadtrat – er findet die Charta gut – steht zwischen den Fronten. Er kann die Petitionäre ignorieren oder das Parlament übergehen. Die SP fordert ihn zu diesem Ungehorsam auf. Spannend zu sehen, ob er den Mut dazu aufbringen wird.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.