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Die Heinehof-Siedlung in Arbon soll 2019 saniert werden

Die Heinehof-Siedlung könnte in zweieinhalb Jahren zum Bezug fertig sein. Eine erste Hürde ist genommen. Der bereinigte Gestaltungsplan liegt jetzt beim Kanton.
Max Eichenberger
Denkmalgeschützt, aber am Verlottern: Jetzt soll die Heinehof-Siedlung saniert und die Wohnfläche erweitert werden. (Bild: Max Eichenberger)

Denkmalgeschützt, aber am Verlottern: Jetzt soll die Heinehof-Siedlung saniert und die Wohnfläche erweitert werden. (Bild: Max Eichenberger)

Die ehemalige Arbeitersiedlung Heine grenzt unmittelbar an das WerkZwei an. Auf dem früheren Saurer-Fabrikareal schiesst Wohnblock um Wohnblock in die Höhe. Bald tut sich auch auf dem 4000 Quadratmeter grossen Nachbargrundstück etwas. Die Siedlung, die einst Textilbaron Arnold Baruch Heine für seine Arbeiter hingestellt hatte, wirkt heute heruntergekommen und aus der Zeit gefallen. Nach mehreren Eigentümerwechseln schickt sich die AG für städtisches Wohnen St. Gallen (AGSW) an, die 13 Wohnhäuser zu sanieren. Und durch Zwischenbauten sollen die Wohnflächen vergrössert werden. Ausserdem ist geplant, die Dachgeschosse auszubauen und darin ebenfalls Wohnungen zu integrieren. So wird es nach den Plänen der AGSW künftig nicht nur grössere, sondern auch fast doppelt so viele Wohnungen im Heinehof geben, also 55.

Noch gibt es Stolpersteine

Das Bauprojekt steht noch nicht im Detail. Zuerst muss die Investorin noch eine Hürde nehmen. Beim geplanten Sanierungsumfang mit Ausbauten besteht nämlich eine Gestaltungsplanpflicht. Über ihre Planung hatte die Eigentümerin im Frühjahr öffentlich – und dabei auch die Anstösser – informiert. Ende März ist in einer Vorstufe das Mitwirkungsverfahren angelaufen. Mit dem Ziel, den Gestaltungsplan vor dessen Auflage noch zu optimieren und mögliche Stolpersteine auszuräumen.

Eine Einwendung ist denn auch bei der Stadt eingegangen, bestätigt Fabienne Egloff von der Abteilung Stadtentwicklung und Stadtplanung. Diese sei inzwischen bereinigt worden, sagt Fred Bürke, Leiter Immobilien der AG für städtisches Wohnen, St. Gallen: «Wir haben die Sache geregelt und konnten eine Einigung erzielen. Jetzt ist alles im grünen Bereich.» Der Gestaltungsplan, der beim Kanton zur Vorprüfung liegt, sei entsprechend nachjustiert und präzisiert worden. Laut Bürke, der den Heinehof als «Schandfleck» bezeichnet hatte, handelt es sich vor allem um technische, farbliche Retuschen bei den Plänen sowie den landschaftsgärtnerischen Gestaltungsbereich. Die Häuser fassen einen Innenhof in Dreieck-Form. Im Innern habe es «keine grösseren Anpassungen» gegeben, sagt Bürke.

Jeweils zwei der bestehenden Häuser sollen durch Zwischenbauten miteinander verbunden werden. Von der Fassadenflucht der bestehenden Liegenschaften werden diese leicht zurückversetzt. Ein Velo- und Fussweg in der Verlängerung der Weiherstrasse ins WerkZwei ist ausserhalb des Gestaltungsplanperimeters bereits erstellt worden. Der Stadt hat die AGSW dafür die Hand geboten. Über dieses Wegstück wird der Heinehof erschlossen. Dort sollen auch 25 Parkplätze für die Mieter entstehen.

Fabienne Egloff geht davon aus, dass die öffentliche Auflage des Gestaltungsplans im Laufe des Herbstes erfolgen kann. Man warte auf die Rückmeldung des Kantons. Wann die Baueingabe gemacht werden könne, sei vom Abschluss dieses Verfahrens abhängig und davon, ob es noch mögliche Einsprachen zu bereinigen gilt, erklärt Fred Bürke. Er geht davon aus, dass das Bauprojekt im Sommer 2019 auflagereif sein wird. Bei einer Bauzeit von einem Jahr könnte die aufgefrischte Heinehof-Siedlung wohl frühestens Ende 2020 bezogen werden können.

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