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Auf den Spuren von Wasser und Strom in Bischofszell

Die Technischen Gemeindebetriebe luden die Bevölkerung am Samstag zu einer Erlebnistour ein. Das perfekte Zusammenspiel von Mensch und Technik sorgte für Faszination bei den zahlreichen Teilnehmern.
Ramona Riedener
Grosses Interesse: Im Wasserreservoir Freudenberg wurde es zuweilen eng. (Bild: Ramona Riedener)

Grosses Interesse: Im Wasserreservoir Freudenberg wurde es zuweilen eng. (Bild: Ramona Riedener)

«Wie faszinierend! Es ist gar nicht so selbstverständlich, dass wir jederzeit Strom und Wasser zur Verfügung haben.» Zu dieser Erkenntnis kamen die Besucher des Anlasses am vergangenen Samstagmittag. Die einmalige Gelegenheit, an den «Hotspots» hinter die Kulissen und in die Zukunft der Strom-, Wärme- und Wasserversorgung zu blicken, liess sich die Bevölkerung von und um Bischofszell nicht entgehen. Der perfekte Frühherbstmorgen tat das Übrige für grosses Interesse und gute Laune.

Ein Blick hinter die Kulissen

In vier Wochen ist es genau 125 Jahre her, seit Bischofszell eine eigene Wasserversorgung hat. Diese löste allmählich die öffentlichen Dorfbrunnen ab und transportierte durch die Leitungen einwandfreies Trinkwasser direkt in die Häuser. Heute überlegen wir nicht mehr, wenn wir den Hahn in der Küche oder im Bad aufdrehen und sauberes Trinkwasser aus der Leitung sprudelt. Doch ganz so selbstverständlich ist der heutige Standard nicht: Seit Jahrzenten sorgen Technik und und Menschen dafür, dass wir jederzeit mit diesen Annehmlichkeiten bedient werden.

Das Kader der Technischen Gemeindebetriebe. (Bild: Ramona Riedener)

Das Kader der Technischen Gemeindebetriebe. (Bild: Ramona Riedener)

Der Antwort auf die Frage «Wie kommen Strom und Wasser in mein Haus?» ein Stück näher kamen die Teilnehmer beim sanierten Wasserreservoir Freudenberg. Hier wird zum Beispiel das Wasser, welches in der Nacht vom Bodensee ins Reservoir gepumpt wird, gelagert und aufbereitet, bevor es als Trinkwasser in Haushalte, Industrie oder Gewerbe fliesst. «Auch Wasser braucht Unterhalt», sagt Ante Jularic, bevor er auf die ensprechenden Details eingeht.

Wie aus Klärschlamm Biogas entsteht

Der Lauf des Lebenselixier Wasser geht schliesslich weiter durch den Abwasserkanal in die Kläranlage. Auch dort, wo das Schmutzwasser wieder aufbereitet wird, konnten sich Interessierte informieren. Wie aus Klärschlamm Biogas entsteht, welches etwas 200 Haushalte mit elektrischer Energie versorgt, erklärten Klärmeister Peter Wehrli und Projektleiter Roger Mauchle vor Ort. «Schauen schon, doch nicht auf die roten Knöpfe drücken», hiess es in der Messstation, wo zwei aufeinander abgestimmte Systeme dafür sorgen, dass auch bei technischen Störungen das Licht nicht ausgeht.

Die Besucher erhielten Antwort auf alle ihre Fragen. (Bild: Ramona Riedener)

Die Besucher erhielten Antwort auf alle ihre Fragen. (Bild: Ramona Riedener)

Hinter den Schiessscharten des Schloss Bischofszell laufen die administrativen und technischen Fäden der Technischen Gemeindebetrieben Bischofszell (TGB) zusammen. Geschäftsleiter Thomas Hirt und seine rund 30 Mitarbeitende sorgen Tag für Tag dafür, dass die Menschen in Stadt und Region mit Wasser und Strom versorgt werden. TGB muss flexibel und konkurrenzfähig sein Weil die Technik nie stehenbleibt, sind die Mitarbeitenden stets mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Dazu gehören Innovationen etwa im Bereich erneuerbare Energien und Elektromobilität.

Abstimmung im November über Verselbständigung

Um die TGB flexibler und konkurrenzfähiger zu machen, möchte die Stadt Bischofszell die Umwandlung in ein selbstständiges öffentlich-rechtliches Unternehmen. Die TGB bleibt aber im Besitz der Stadt. Im November werden die Stimmbürger darüber abstimmen.

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