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Auf dem Nollen wird über Heidi gesprochen

Ein Gottesdienst für alle Religionen steht im Mittelpunkt der Bundesfeier auf dem Nollen.
Monika Wick
Alphornklänge bereichern den Gottesdienst. (Bild: Monika Wick)

Alphornklänge bereichern den Gottesdienst. (Bild: Monika Wick)

«Es ist eine Tatsache, dass eine Minderheit für eine Mehrheit betet», stellt Weihbischof Marian Eleganti fest, der zusammen mit Pfarrerin Christa Heyd einen Gottesdienst zum Nationalfeiertag auf dem Nollen gestaltet.

Diese Minderheit tut es aber mit Inbrunst. Das Festzelt ist am Donnerstagvormittag voller Christen verschiedenster Religionen, die dem Aufruf gefolgt sind, gemeinsam für das Land zu beten. Mit Fähnchen oder passender Kleidung zeigen sie den Stolz, den sie ihrem Heimatland entgegenbringen.

Im Mittelpunkt der Feier steht die Predigt von Christa Heyd. «Dieses Jahr sollte nicht nur der Reformator Zwingli gefeiert werden, sondern auch die wohl bedeutendste Jugendschriftstellerin Johanna Spyri, die vor 140 Jahren damit begonnen hatte den Roman Heidi zu schreiben», erklärt sie.

Leidenschaftlich spricht sie von dem Buch, das ein harmonisches Bild der Schweiz als Sehnsuchtsland und Urbild von Heimkommen und Heimat vermittelt. «Heidi wird weltweit vielleicht häufiger gelesen als die Bibel. Es bleibt zu hoffen, dass die Botschaft darin auch gehört wird», sagt sie.

Dem Gebet für das Land schliessen sich Regula Böhi, Präsidentin des Thurgauer Landfrauenverbands, der Synodale Fritz Wälchli sowie die amtierenden und ehemaligen Kantonsräte Wolfgang Ackerknecht, Dominik Diezi und Iwan Wüst an.

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