Auch wenn der «Trauben» in Weinfelden schliesst – die kulinarische Vielfalt bleibt

Ab kommender Woche müssen die Weinfelder auf das beliebte Gasthaus verzichten. Aber es gibt viele Alternativen.

Sabrina Bächi
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Das Ehepaar Langer schliesst heute den «Trauben».

Das Ehepaar Langer schliesst heute den «Trauben».

Bild: Reto Martin

Es ist Tatsache: Ab nächstem Montag müssen sich alle «Trauben»-Fans eine neue Beiz zum Essen suchen. Die Frage bleibt wohin zum Zmittag? Wenn es schnell gehen musste, ein vielfältiges Menu die unterschiedlichsten Gourmands ansprechen sollte, sowohl etwas experimentelles als auch währschaftes auf der Karte zu finden war, dann setzten sich viele Gäste in den «Trauben» und liessen sich von dem freundlichen Team unter der Leitung von Chefin Olivia bedienen.

In einer Stunde konnte man Salat, Suppe, Hauptgang – und wenn man Glück hatte gar Dessert – schnabulieren und ein feines Glas selbstgemachte Apfelschorle geniessen. Und das alles für gut 25 bis 30 Franken. Gibt es so etwas noch einmal in Weinfelden?

Viele Inputs auf Social Media

Eine Umfrage in der Facebook-Gruppe «du bisch vo wiifelde wenn...» zeigt: Ja. In Weinfelden gibt es jede Menge Alternativen. Auch die umliegenden Dörfer wie etwa Bürglen haben gute Beizen mit Mittagsmenus zu bieten.
Ein Weinfelder Gasthaus, welches öfters genannt wird, ist der Eigenhof. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimme, heisst es etwa. Auch hier sind beim Menu Salat und Suppe inbegriffen. Auf der Mittagskarte ist jedoch nur ein Vegi-Menu zu finden. Das «Jack’s» am Bahnhof wird ebenfalls öfters erwähnt, allerdings mit dem Hinweis «wenn die dä Rauch nöd stört».

Ebenfalls Anklang findet das Gasthaus zum Löwen. Wer bisher zum «Trauben» pilgerte, muss wenigstens den Weg nicht ändern. Das Essen ist währschaft und variantenreich, die Wartezeiten jedoch manchmal etwas lang. Dieses Gasthaus ist im Sommer wegen der schönen Gartenbeiz zu empfehlen. Ebenfalls mit tollen Gartensitzplätzen kann der «Frohsinn» aufwarten. Sein neues Angebot mit dem Salatbuffet in Selbstbedienung und den biologisch angebauten Produkten findet in der Facebook-Gruppe Anklang, auch wenn sie etwas teuer sind.

«Madörin» bietet ebenfalls ein Buffet mit Salaten und mehrere Suppen, die täglich wechseln. Auch hier kostet das Essen etwas mehr. Nochmals Buffet findet man beim «Thai-Chili» an der Bahnhofstrasse. Dort gibt es das Essen vom Buffet für 16 Franken. Woher das Fleisch kommt, ist aber nicht deklariert.

Italienita hoch drei

Wer italienisches Essen mag, hat in Weinfelden grosse Auswahl. Der «Storchen», das «Rossini» oder das «Tonis» werden hier genannt. Auch in Bürglen gibt es mit dem «Ochsen» eine beliebte Beiz mit italienischer Küche. Einziger Nachteil: Man muss einen weiteren Weg auf sich nehmen. Wen das nicht stört, kann auch bei der «Ziegelei» in Istighofen vorbeischauen. Wer nicht auf das Dessert verzichten will, dem sei das «Bistro» ans Herz gelegt. Jeden Freitag gibt es dort Süsses. (sba)

Flohmarkt

Alles kommt unter den Hammer

Am Sonntag, 23. Februar, veranstalten Langers einen Flohmarkt, an dem sie das «Trauben»-Inventar vor dem Umbau an neue Besitzer bringen wollen. Es gibt Geschirr, Besteck und vieles mehr aus dem Restaurant zu kaufen. Aber auch Utensilien aus den Gastzimmern und dem Büro. Der Flohmarkt dauert von 10 bis 16 Uhr, in der Folgewoche jeweils von 17 bis 19 Uhr.

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