Das Futsal-Turnier des FC Bischofszell ist auch in diesem Jahr ein Renner

Rund 80 Mannschaften messen sich am interkantonalen Futsal-Juniorenturnier des FC Bischofszell. Am kommenden Samstag und Sonntag geht das zweite Turnierwochenende über die Bühne.

Christof Lampart
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Das Futsal-Juniorenturnier des FC Bischofszell erfreut sich auch bei seiner achten Durchführung grosser Beliebtheit.

Das Futsal-Juniorenturnier des FC Bischofszell erfreut sich auch bei seiner achten Durchführung grosser Beliebtheit.

Bild: Christof Lampart

Das Futsal-Turnier, dessen erster Teil am letzten Wochenende in der Bruggwiesenhalle vonstattenging, wird am kommenden Wochenende an derselben Stelle fortgesetzt. Doch bereits nach der ersten Hälfte zeigt sich das aus Manuel Sutter, Jason Elser und Samuel Schöb bestehende OK, welches im Namen des FC Bischofszell das Turnier organisiert, sehr zufrieden. Manuel Sutter sagt:

«Wir durften am ersten Wochenende schöne, spannende und faire Wettkämpfe erleben.»

Eine Technikschulung der ersten Güte

Gepflegt war und ist beim sportlichen Kräftemessen, bei dem ausschliesslich lizenzierte Kicker teilnehmen, die nicht nur aus der ganzen Deutschschweiz, sondern auch aus Deutschland stammen, nicht nur die Stimmung, sondern auch der Umgang mit dem runden Leder. Denn beim Futsal handelt es sich um eine vor allem in Südamerika populäre und vom Weltfussballverband Fifa anerkannte Hallenfussball-Variante, bei der der Ball nicht aufspringt, wenn er auf den Boden auftrifft. Zudem ist der Ball deutlich kleiner als ein normaler Fussball. Beide Fakten tragen wesentlich dazu bei, dass das Spiel technischer wird. Wer also etwas vom Umgang mit Fuss und Leder versteht, ist hier eindeutig im Vorteil.

Wer «bolzt», ist im Nachteil

Und das sieht man auch auf dem lediglich durch Linien begrenzten Spielfeld deutlich. Das gepflegte Passspiel, das «Durchstecken» durch die Linien hat hier Hochkonjunktur – auch wenn es beileibe nicht immer mit dem sprungreduzierten Spielgerät gelingt. Was hingegen gar nicht geht, ist das reine «Bolzen», wie man es vom Fussball unter dem freien Himmel kennt. Denn wer versucht ist, einfach einmal draufzuhalten, der wird schnell merken, dass man keinen Druck hinters Spielgerät kriegt. Und schon ist die Chance vertan – was bei der kurzen Spielzeit von gerade einmal neun Minuten schon mal schnell ins Gewicht fällt.

Samstag und Sonntag wird erneut gekickt

Wer zusehen möchte, wie sich die Junioren der Alterskategorien B, D, F und G in diesem Jahr im Kampf mit dem «platten» Rund, das ins Eckige soll, behaupten, hat am kommenden Wochenende Gelegenheit dazu.
Diesen Samstag, am 15. Februar, beginnen die Spiele morgens um 8 Uhr, am Sonntag, 16. Februar, um 9.30 Uhr. Eine Festwirtschaft sorgt für das leibliche Wohl der Gäste. (art)

Dass das Turnier so reibungslos vonstattengeht, ist auch den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zu verdanken, welche alle aus den verschiedenen Teams des FC Bischofszell stammen. «Ich finde gerade diese Tatsache super, dass in einer Zeit, in der es das ehrenamtliche Engagement zunehmend schwer hat, sich so viele bereiterklären, an zwei Wochenenden ihre Freizeit zu opfern, um den Jungen, aber auch dem FC Bischofszell etwas Gutes zu tun», zeigt sich Manuel Sutter begeistert vom Einsatzwillen seiner Kollegen.