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Auch Güttingen schaut mit Sorge auf Agroscope-Entscheid

Den drohenden Wegzug der landwirtschaftlichen Forschung aus der Region sieht man beim BBZ auch wegen der Folgen für den Obstbau-Versuchsbetrieb in Güttingen kritisch.
Christian Kamm
Die Obstplantagen beim Schul- und Versuchsbetrieb Obst- und Beerrenbau in Güttingen. (Bild: Ralph Ribi)

Die Obstplantagen beim Schul- und Versuchsbetrieb Obst- und Beerrenbau in Güttingen. (Bild: Ralph Ribi)

1967 hat der Bund in Güttingen 9,87 Hektar Landwirtschaftsland gekauft, um einen Obstbau-Versuchsbetrieb einzurichten. Seit die Pläne zur Zentralisierung der landwirtschaftlichen Forschung im freiburgischen Poisieux bekannt geworden sind, schaut man auch in Güttingen mit Sorge in die Zukunft. Denn mit der Verpachtung des Versuchsbetriebs an das Beratungs- und Bildungszentrum BBZ Arenenberg im Jahr 2006 sei eine noch engere Zusammenarbeit zwischen der landwirtschaftlichen Beratung und der Forschungsanstalt Agroscope entstanden, heisst es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch.

Heute plane eine gemeinsame Steuerungsgruppe der beiden Partner Agroscope und BBZ Arenenberg in enger Zusammenarbeit mit der Obstbranche die Ausrichtung und die Versuchstätigkeit des Güttinger Betriebs. «Um diese enge Partnerschaft auch künftig gewährleisten zu können, ist ein Standort von Agroscope in der Ostschweiz zwingend notwendig», heisst es in der Mitteilung weiter. Der Wegzug würde dieses Zusammenspiel von Forschung, Beratung und Praxis erschweren, wird kritisiert.

Geografische Nähe nützt

Der Versuchsbetrieb in Güttingen befinde sich nicht nur bei den Sorten nahe bei den Pflanzern. «Oberstes Ziel sind gute und qualitativ hochstehende Sorten, die gegen die wichtigsten Obstkrankheiten resistent sind.» Gerade bei den Kirschen und Zwetschgen prüfe das BBZ Arenenberg interessante Neuheiten. «Die Sortenprüfung erfolgt jeweils durch Agroscope Wädenswil, was dank der geografischen Nähe auch gut möglich ist.» Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist in Güttingen ebenfalls ein wichtiges Thema. So werden unterschiedliche Wirkstoffe und Strategien geprüft − auch alternative wie der Einsatz von Pheromonen. Zwar seien in Güttingen noch keine Drohnen zur Schädlingsbekämpfung im Einsatz, aber dank der Zusammenarbeit mit Agroscope Tänikon sei man im Bereich Smart Farming auf dem neuesten Informationsstand.

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