Arboner Stadtpräsident Andreas Balg lässt berufliche Zukunftspläne offen

Der FDP-Mann ist noch bis ende Mai im Amt. In welchem Bereich er anschliessend arbeiten will, hat Balg noch nicht festgelegt.

Natascha Arsic
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Andreas Balg ist noch bis Ende Mai Stadtpräsident. (Bild: Max Eichenberger)

Andreas Balg ist noch bis Ende Mai Stadtpräsident. (Bild: Max Eichenberger)

Seit den Wahlen am 10. Februar steht fest, wie es in der Stadt in der neuen Amtsperiode politisch weitergeht. Was Stadtpräsident Andreas Balg ab Juni machen möchte, ist jedoch zurzeit offen. Seine berufliche Zukunft sei noch nicht bestimmt. Der 55-Jährige sagt:

«Bis zum Ende meiner Amtszeit konzentriere ich mich voll und ganz auf meine Aufgabe als Stadtrat.»

Im September 2012 wurde Balg zum neuen Stadtpräsidenten gewählt. Die Entscheidung fiel eindeutig aus: Er erhielt rund 500 Stimmen mehr als sein Mitstreiter. Ihn habe damals eine berufliche Veränderung «vor der 50er-Schallgrenze» gereizt, wie er sagte.

Informatik, Personal und Wirtschaft

Bevor der FDP-Mann in die Politik wechselte, war er mehrheitlich in der IT-Branche tätig. Nach der Lehre als Elektromonteur erwarb Balg auf dem zweiten Bildungsweg einen Fachhochschulabschluss in Informatik. Anschliessend arbeitete er mehrere Jahre als Wirtschaftsinformatiker und schloss berufsbegleitend ein Nachdiplomstudium als Personalmanager ab.

Der verheiratete Familienvater war zudem im Bereich IT-Organisation und Beratung selbstständig. Später wechselte er zum Kanton und war zwölf Jahre lang Leiter der Abteilung Wirtschaftsförderung im Kanton Thurgau.

Der Superwahlsonntag in Arbon war nicht super

Die Erwartungen mit der Zusammenlegung der Wahlen von Stadtrat und Parlament haben sich nicht erfüllt. Am 10. Februar gingen so wenige Personen an die Urne wie vor dem Systemwechsel.
Markus Schoch