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Arboner Sicherheitszentrum ist sistiert

Deutlich mehr ausrücken musste die Feuerwehr als in der Vorjahresperiode. Neunzigmal stand sie im Einsatz. Neuer Vizekommandant wird Manuel Bilgeri. Stadtrat Konrad Brühwiler leistet Abbitte.
Max Eichenberger
Raphael Heer tritt das Vizekommando an Manuel Bilgeri ab. (Bild: Max Eichenberger)

Raphael Heer tritt das Vizekommando an Manuel Bilgeri ab. (Bild: Max Eichenberger)

Für einmal war zum vorgezogenen Jahresschluss der Arboner Stürzpunktfeuerwehr kein Spektakel mit Petarden, Rauch und Gesichtern, die in der Maske «blutende» Wunden verpasst bekamen, angesagt: Vielmehr liess Kommandant Hans Schuhwerk am Freitagabend vor der Soldauszahlung seine Leute in Montur und mit Helm das feuerwehrtechnische Basic-Handwerk üben. Mit Leiter und Schlauch, Rettungsgerät und Verbandsmaterial bewiesen diese ihren Vorgesetzten beim Saurer-Hochhaus sowie im und um das Feuerwehrdepot ihre hohe Einsatztauglichkeit. Mit Schweiss verdienten sich die Angehörigen der Feuerwehr das Schlussessen im Depot.

Manuel Bilgeri folgt auf Raphael Heer

Wichtigste personelle Mutation im Corps: Nach zwölf Jahren tritt Raphael Heer das Vizekommando Manuel Britschgi ab. Neunzig Einsätze hatte die Feuerwehr laut dem Rapport ihres Kommandanten Hans Schuhwerk im Verlaufe der letzten zwölf Monate geleistet. 29 mal rief sie der Alarm an eine Brandstätte.

In sechzehn Fällen waren die Folgen von starken Regengüssen und überflutete Keller der Grund, sich in den Einsatz zu begeben. Unverrichteter Dinge ging die erste Einsatzstaffel nach zwei Dutzend Fehlalarmen wieder ins Depot zurück. Die Wespenplage forderte die Spezialisten im Corps diesen Sommer und Herbst deutlich mehr; 76 mal waren sie aufgeboten worden. Ingesamt haben sich die Soldstunden (3143) gegenüber dem Vergleichszeitraum nahezu verdoppelt.

Rechnungsfehler sollen künftig vermieden werden

Konrad Brühwiler, Ressortverantwortlicher im Stadtrat, entschuldigte sich auch an die Adresse der Öffentlichkeit noch einmal für den Rechnungsfehler, der 2016 bei der Neuberechnung von Sold und Pikettentschädigungen unterlaufen ist. Mit Folgen: Diesen Sommer hatte die Finanz- und Geschäftsprüfungskommission (FGK) den Stadtrat deswegen gerüffelt. Ein Controlling, das mittlerweile eingeführt worden ist, soll Brühwiler zufolge künftig solche Fehler verhindern. Die Feuerwehrrechnung 2018 werde jedenfalls wieder «sehr positiv ausfallen», vermeldet der zuständige Stadtrat.

Das geplante regionale Kompetenz- und Sicherheitszentrum im rückwärtigen Bereich des Depotareals zum Friedhof hin wird vorderhand nicht realisiert. Brühwiler präzisiert:

«Das Projekt ist aber nicht begraben, es ist für den Moment sistiert.»

Der Grund: Material und Fahrzeuge der Zivilschutzregion Oberthurgau könnten derzeit kostengünstiger im Sicherheitszentrum Amriswil eingelagert werden.

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