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Arboner Sekundarschulgemeinde rüstet bei Sicherheit auf

Nach turbulenten Jahren am Rande des finanziellen Abgrunds hat die Sekundarschulgemeinde (SSG) die Kurve gekriegt. Und die Aussichten werden noch rosiger.
Max Eichenberger
Auch das «Reben 25» kriegt Erneuerungen. (Bild: Max Eichenberger)

Auch das «Reben 25» kriegt Erneuerungen. (Bild: Max Eichenberger)

Gute Neuigkeiten hat die Sekundarschulgemeinde an der Pressekonferenz zum Budget vom Montag zu vermelden. Für das laufende Jahr sieht die Hochrechnung besser aus als die budgetierten Zahlen. Das Ergebnis werde höher ausfallen als der budgetierte Vorschlag von knapp 100000 Franken, sagen Schulpräsident Robert Schwarzer und Finanzressortchef Adrian Bitzi. Und auch für das Jahr 2019 budgetieren die beiden bessere Zahlen als sie noch dem Finanzplan zugrunde gelegen waren: Der Voranschlag weist einen kleinen Gewinn von 16900 Franken aus. «Dies, obschon wir als Folge der gestiegenen Steuerkraft 400000 Franken mehr in den Finanzausgleich abliefern müssen.» Der Grund für den Abschluss mit schwarzen Zahlen 2019: höhere Steuererträge in Arbon wie auch in Roggwil. Der Fiskalertrag dürfte 330000 über dem von 2018 liegen.

Die Aussichten werden noch besser, als mittelfristig mit einer spürbaren Entlastung gerechnet werden kann. Als Folge der Revision des kantonalen Beitragsgesetzes nämlich, das nächstes Jahr im Grossen Rat beraten wird, verlöre die Sekundarschulgemeinde den Zahler-Status. «Wenn das revidierte Gesetz mit neuen Berechnungsgrundlagen so voraussichtlich 2020 in Kraft tritt, müssten wir vorläufig nichts mehr abliefern.» Der Finanzplan der SSG käme «massiv durcheinander», sagt Bitzi – aber für Arbon in positivem Sinne.

«Früher wieder im grünen Bereich»

Den zwischenzeitlich wegen der finanziellen Schieflage erhöhten Steuerfuss wieder zu reduzieren, ist aber noch kein Thema: «Wir haben noch einen Bilanzfehlbetrag abzubauen und Eigenkapital zu bilden», sagt Schwarzer. Man werde jetzt «früher im grünen Bereich» sein: voraussichtlich 2021 statt 2023. Klar ist, dass sich jetzt der Handlungsspielraum verbessert:

«Natürlich nicht so, dass mit der grossen Kelle angerichtet würde, aber sinnvolle Investitionen eher möglich wären.»

Bei den Schülerzahlen (aktuell gut 520) sieht Schwarzer die Talsohle erreicht. In den nächsten fünf Jahren dürften sie auf 580/590 ansteigen. Vier zusätzliche Klassen sollen entstehen, jedoch keine neuen Schulräume: «Da haben wir noch Luft.»

Die Behörde plant, die drei Schulzentren ab 2019 bis 2021 mit einer neuen Schliesstechnik samt Zutrittsberechtigungen aufzurüsten. Man wolle mit dem neuen Alarmsystem die Sicherheit verbessern. Über einen Beitrag von 32000 Franken sichert sich die SSG einen Time-out-Platz in der von der Sek Romanshorn-Salmsach geführten «Schule im Park». Dieser ist gedacht für «schwierige Schüler, die den Schulbetrieb massiv stören». Dank dieses Einkaufs könne man rascher handeln – und fahre zudem günstiger als bei einer eigenen Lösung.

Abgeschlossen werden konnte die Sanierung des Ergänzungsbaus Reben 25. 2019 ist die energetische Sanierung des Obergeschosses des «alten» Reben 25 geplant, ebenso soll der Lindenplatz neu gestaltet werden.

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