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Arboner Pflegeheim ist nicht mehr wiederzuerkennen

Eine weitere Umbauetappe ist abgeschlossen: Die Genossenschaft Pflegeheim Sonnhalden hat am Samstag den für 2,5 Millionen Franken erneuerten Eingangsbereich mitsamt öffentlichem Restaurant eingeweiht.
Max Eichenberger
Unter Genossenschaftspräsident Hansjörg Binder ist das Projekt gestartet worden, sein Nachfolger Gallus Hasler hat es zu Ende gebracht. Heimleiterin Marlene Schadegg freut’s. (Bild: Max Eichenberger)

Unter Genossenschaftspräsident Hansjörg Binder ist das Projekt gestartet worden, sein Nachfolger Gallus Hasler hat es zu Ende gebracht. Heimleiterin Marlene Schadegg freut’s. (Bild: Max Eichenberger)

Da strahlt selbst Annemarie Hofstetter, die Bewohnerin der Demenzstation im Pflegeheim Sonnhalden. Alles sei heller, offener. Und auch Pfarrer Harry Ratheiser stellt beeindruckt fest:

«Das Restaurant hat seinen früheren Kantinen-Charakter verloren.»

Nach dem Küchen-Umbau und dem vor Jahresfrist bezogenen 20-Millionen-Neubau «Haus Alpstein» mit einer Demenz- und zwei weiteren Pflegestationen hat die Genossenschaft ein weiteres Projekt abschliessen und am Samstag mit einem Fest unter dem Motto «Winterzauber» einweihen können: Der ganze erweiterte Eingangsbereich mit Empfang, Office und dem öffentlichen Heim-Restaurant ist mit Kosten von rund 2,5 Millionen Franken umgebaut worden.

«Bis es nicht mehr anders gegangen ist»

Das Ergebnis ist so herausgekommen, dass man sich schon fast an einem neuen Ort wähnt: Offen und lichtdurchflutet strahlen die völlig neu konzipierten Bereiche eine wohltuende Qualität aus. Eingebaut als geschwungen-transparentes, in Eschenholz erstelltes Element ist etwa die Rezeption. Es fehlen die «raum-fressenden» Wände zum Restaurant.

Die Abtrennung ist mit vertikalen feinen Eschenholz-Stäben angedeutet, ebenfalls in geschwungener Form. In rekordverdächtigen 91 Tagen ist der gesamte Umbau unter Betrieb über die Bühne gegangen, blickt Architekt Zeno Rausch zurück. Bei «geringer Eingriffstiefe» sei ein Optimum an infrastruktureller Verbesserung erreicht worden.

In der Vergangenheit seien mehr als einmal Veränderungen gemacht worden, «bis es nicht mehr anders ging», als eine überzeugende gesamtheitliche Lösung umzusetzen, die den Abläufen und damit den betriebswirtschaftlichen Erfordernissen Rechnung trägt. Abgesehen vom neuen Wohlfühl-Charakter, den die Räume und das Restaurant ausstrahlen.

Das freut Heimleiterin Marlene Schadegg und ihr Personal, vor allem aber auch die Heimbewohner. Stolz zeigt sich Genossenschaftspräsident Gallus Hasler:

«Alles ist akribisch geplant und dann schliesslich auch ausgeführt worden.»

Das neue grosszügige Sonnhalden-Restaurant, das als öffentliche Gastronomie auch Besucher verköstigt, erinnert Hasler, hätte auch die Heimbewohnerin und Grossmutter von Fabienne Brander gefreut. Die Enkelin hat als Innenarchitektin massgeblich zum neuen Erscheinungsbild beigetragen. Ihr Grosi ist jedoch zwischenzeitlich gestorben und hat die Einweihung nicht mehr miterleben dürfen. Im Dezember 2017 war der Auftrag an das St. Galler Architekturbüro Frei und Gmünder ergangen, das den Wettbewerb gewonnen hatte.

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