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Arboner Parkplatz für Ausnahmefälle

Das Friedhofgärtnerhaus ist plattgemacht worden. Die Parzelle bleibt in städtischem Besitz – und eine Brache. Nur bei einem Grossandrang wird der gekieste Platz für Autofahrer geöffnet.
Max Eichenberger
Wo ein Haus stand, ist jetzt ein Kiesplatz. (Bild: Max Eichenberger)

Wo ein Haus stand, ist jetzt ein Kiesplatz. (Bild: Max Eichenberger)

Einige Jahre war es leergestanden. Vor kurzem ist das baufällige Friedhofgärtnerhaus an der Rebenstrasse gegenüber dem Friedhof abgebrochen worden. Knapp zwölf Monate zuvor war das neue Werkgebäude für die Friedhofwartung mit Büro und Besprechungsraum direkt beim Friedhofareal in Betrieb gegangen. Über Jahre dienten dafür Provisorien.

Das alte Friedhofgebäude selber war seit längerer Zeit nicht mehr bewohnt und ein Politikum. Eine ursprünglich geplante Sanierung hatte das Parlament verworfen, ein Ersatz-Neubauprojekt mit Wohnung und Werkgebäude am bisherigen Standort dann das Volk zwar gutgeheissen. Realisiert wurde es indes nicht. Zum einen entfiel der Bedarf nach Wohnraum, zudem wurde man gescheiter insofern, dass dort ein reines Werkgebäude am falschen Platz stünde. Dieses wurde im April 2018 dann unterhalb der Trafostation an der Friedhof-Westmauer eingeweiht.

Zur Linderung der Parkplatznot erstellte die Stadt an der Rebenstrasse vor zwei Jahren zwölf Schrägparkplätze. Die Friedhofgärtnerhaus-Parzelle ist jetzt chaussiert worden. Der Kiesplatz bleibe «grundsätzlich eine Brache», sagt Stadtpräsident Andreas Balg. Die Fläche könne in ausserordentlichen Fällen bei grösserem Andrang zu Abdankungen für die Parkierung genutzt werden. Sie werde aber «nicht zu einem permanenten Parkplatz», betont der für das Friedhofswesen zuständige Stadtrat Konrad Brühwiler.

Der eine oder andere Baum wird noch gesetzt

Der Stadtrat habe entschieden, das Land nicht zu veräussern, sagt Balg. Ein Verkauf war eine Option. Die Parzelle verbleibe erstmal im Eigentum der Stadt, die Kaufinteressenten seien darüber informiert worden:

«Wir sind zurückhaltend, städtisches Land abzutreten, auch wenn wir keine derzeit eigenen Bedürfnisse haben. Im Falle der Seegarten-Parzelle geschah der Verkauf im Sinne der Wirtschaftsförderung für den Hotelbetrieb»

Das Grundstück an der Rebenstrasse ist mit einem Stahlzaun abgegrenzt worden. Die Auffahrt wird Brühwiler zufolge mit einer Kette gesperrt. Der Platz werde nicht nur bei Abdankungen mit vielen Besuchern geöffnet, sondern auch ausnahmsweise für Grossveranstaltungen, etwa beim Pflegeheim Sonnhalden. Geplant sei, noch den einen oder anderen Baum zu setzen.

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