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Arboner Finanzkommission nimmt Löhne unter die Lupe

Die Prüfer empfehlen den überaus positiven Jahresabschluss zur Annahme. Einzelne Salärkomponenten der Stadträte wollen sie sich indes genauer anschauen.

(red.) Nicht erstaunlich, aber dennoch in gewissem Sinne überraschend teilt die Finanz- und Geschäftsprüfungskommission (FGK) mit: «Wir sind erfreut, dass anstelle der schwarzen Null sogar ein deutlicher Gewinn resultiert, der selbst unter Nichtberücksichtigung der ausserordentlichen Effekte noch rund zwei Millionen Franken beträgt.» Denn nach fünf Jahren mit negativen Jahresabschlüssen weist die Rechnung 2018 einen Ertragsüberschuss von mehr als 4,6 Millionen Franken auf und liegt über dem budgetierten Gewinn von 17600 Franken (siehe Grafik).

Das führte zum Plus

Die positive Rechnung 2018 gründet ungefähr zur Hälfte in einmaligen, ausserordentlichen Erträgen. Darunter fallen Landverkäufe etwa an die Primarschule, höhere Steuereinnahmen juristischer Personen und Erträge aus der Grundstückgewinnsteuer. Am meisten ins Gewicht fällt der erhöhte Lastenausgleich. Gleichzeitig verzeichneten viele Ertragspositionen wie der Bootshafen, der Campingplatz oder das Restaurant Strandbad Rekordergebnisse. Auch Sparbemühungen des Stadtrats sind zu erwähnen. Ausgaben für das Asylwesen fielen schliesslich tiefer aus als im Vorjahr. (tva)

Die FGK empfiehlt deshalb die Jahresrechnung zu genehmigen, der Ertragsüberschuss sei dem Eigenkapital gutzuschreiben. Allerdings fehlen der Rechnungsprüfungskommission (RPK) «klare Regelungen und einheitliche Formulare» zur Abrechnung von variablen Lohnkomponenten der Stadträte. Darunter fallen Sitzungsgelder für Arbeitsgruppen oder Kommissionssitzungen. Die FGK will sich der Thematik in der neuen Legislatur annehmen.

Die RPK hat ausserdem auf Basis des Rechnungsmodells HRM2 die Beteiligungen der Stadt an der Arbon Energie und an den ABV Liegenschaften neu bewertet. Um den entsprechenden Betrag zu berücksichtigen, erarbeitet sie ein Reglement, das bislang aussteht. «Es ist geplant, einen Wertschwankungsfonds zu schaffen.»

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