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Arbon: SVP-Wunschkandidat sagt ab

Michael Götte gibt der SVP Arbon einen Korb: Der Tübacher Gemeindepräsident kandidiert nun definitiv nicht für das Amt als Stadtpräsident. Jetzt geht die Suche wieder weiter.
Annina Flaig
Der Tübacher Gemeindepräsident sieht seine politische Zukunft nicht im Thurgau sondern in St.Gallen (Bild: PD)

Der Tübacher Gemeindepräsident sieht seine politische Zukunft nicht im Thurgau sondern in St.Gallen (Bild: PD)

Der Name Michael Götte kursiert nicht nur innerhalb der SVP in Arbon. «Ich wurde von verschiedenen Seiten auf eine Kandidatur für das Amt als Stadtpräsident von Arbon angegangen», erzählt der 39-jährige Gemeindepräsident von Tübach, der als Fraktionspräsident der SVP auch im St. Galler Kantonsrat sitzt. Auf die Frage hin, ob er Ambitionen für das Amt als Arboner Stadtpräsident habe, hielt er sich bisher bedeckt. Jetzt spricht er Klartext: «Eine Kandidatur steht für mich derzeit nicht zur Debatte.»

Dominik Diezi allein auf weiter Flur

Noch Mitte April hatte Götte auf Medienanfragen hin signalisiert, dass ein Wechsel nicht ganz ausgeschlossen sei. «Arbon liegt mir nicht fern. Ich verfolge dort die Politik interessiert», erklärt er, der in Steinach aufgewachsen ist. Jedoch habe er für sich und seine politischen und beruflichen Möglichkeiten eine Lagebeurteilung gemacht und sehe seine Zukunft klar im Kanton St. Gallen.

Damit bleibt CVP-Mann Dominik Diezi einziger Kandidat auf weiter Flur. Der 44-jährige Berufsrichter hat seine Kandidatur bereits Ende Mai bekanntgegeben (unsere Zeitung berichtete).

FDP und XMV suchen per Zeitungsinserat

Bei der SVP Arbon ist man enttäuscht. «Götte war ein Wunschkandidat», sagt Präsidentin Astrid Straub. Weil er aber in St. Gallen stark verwurzelt ist, habe man mit seiner Absage rechnen müssen. Die Partei sei nun weiter «am Sondieren».

Unterdessen hat die Partei auf der Website der SVP Thurgau ein Inserat publiziert. «Gesucht wird eine klar bürgerlich tickende Person mit politischem Leistungsausweis, ausgewiesener Führungskompetenz, hoher Kommunikationskompetenz, augenfälliger Sozialkompetenz und überdurchschnittlicher Leistungsbereitschaft», steht dort zu lesen.

Ebenfalls per Inserat suchen aktuell die FDP und XMV-Gruppierung in der Zeitung nach einer Nachfolge für Andreas Balg. Unumwunden geben die Parteien im Inserat zu, dass die Stadt Arbon auch «einige Probleme» habe und weisen auf einen hohen Steuerfuss und hohe Sozialhilfekosten hin.

Die SP hört sich weiter um

Auch die SP hat laut Fraktionspräsident Lukas Graf noch keinen Kandidaten. Die Sozialdemokraten suchen allerdings nicht via Inserat. «Wir hören uns um», sagt Graf dazu nur. Nicht auf der Suche ist die EVP. «Im Vorstand sind wir uns einig, dass Dominik Diezi für dieses Amt geeignet ist», sagt Präsident Roman Buff. Ob die EVP ihn offiziell unterstützt, werde an der Mitgliederversammlung entscheiden.

Die Parteien haben Ende Mai beschlossen, dass sie sich nicht gemeinsam auf die Suche nach weiteren Bewerbern machen wollen. Deshalb gibt es für die Wahl ums Stadtpräsidium am 10. Februar 2019 keine Findungskommission.

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