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Silvia Minder schafft die Wahl als Friedensrichterin des Bezirks Arbon im zweiten Anlauf

Bei der Wahl am Sonntag gaben ihr 3'653 Personen die Stimme. 1'133 Stimmen entfielen auf Vereinzelte. Viel Zeit zur Vorbereitung auf die neue Aufgabe bleibt ihr nicht.
Markus Schoch
Silvia Minder beginnt am 1. Dezember als Friedensrichterin. (Bild: PD)

Silvia Minder beginnt am 1. Dezember als Friedensrichterin. (Bild: PD)

Die Journalistin aus Amriswil ist die Nachfolgerin von Thomas Huber als Friedensrichterin im Bezirk Arbon. «Ich bin hoch erfreut», sagte Silvia Minder nach der Wahl. Die 55-Jährige war die einzig verbliebene Kandidatin, nachdem sie beim ersten Wahlgang Mitte Mai ihre beiden Konkurrenten Marco Heer und Raphael Heer deutlich distanziert hatte. Beide zogen sich in der Folge zurück.

Zuerst sah es so aus, als wolle gar niemand in die Fussstapfen von Huber treten, der am 1. Dezember nach 31 Jahren im Amt in Pension geht. Innerhalb der offiziellen Meldefrist gingen beim Kanton keine Bewerbungen ein. Minder sowie Marco und Raphael Heer stiegen erst nachträglich ins Rennen ein. Ihr Name tauchte deswegen nicht in den offiziellen Wahlunterlagen auf, was zur Folge hatte, dass die Wahlbeteiligung im Mai bei nur rund 21 Prozent lag. Am Sonntag waren es 25,2 Prozent

Als Journalistin will sie kürzer treten

Das Amt des Friedensrichters ist ein 60-Prozent-Job. Minder arbeitet mit einem 50-Prozent-Pensum bei der Schweizerischen Depeschenagentur in St. Gallen. Ihr Ziel ist es, dort auf 20 Prozent zu reduzieren. Heute beginnt sie eine Ausbildung als Mediatorin.

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