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Arbon: Rodelbahn Alemannenstrasse

Lukas Graf (SP) wünscht sich in alter Tradition eine Schlittelpiste. Stadtrat Peter Gubser gibt allerdings der Klimawandel zu denken.
Tanja von Arx
Schlitteln im Städtli gehört fast in historische Zeiten. Das könnte sich ändern. Bild: PD

Schlitteln im Städtli gehört fast in historische Zeiten. Das könnte sich ändern. Bild: PD

Die Tage, an denen im Städtli der Schnee liegen bleibt, kann man für gewöhnlich an einer Hand abzählen. Wenn dies tatsächlich einmal der Fall ist, wird auf den Strassen des Verkehrs und insbesondere der Sicherheit wegen auch gleich geräumt. Trotzdem wünscht sich Lukas Graf (SP) an der letzten Parlamentssitzung, dass man die Alemannenstrasse nach alter Tradition den Winter über in eine Schlittelpiste umfunktioniert, und ersucht deshalb um Erlaubnis beim Stadtrat. «Die Strasse ist wegen der Steigung ideal. Zudem kann sie problemlos gesperrt werden, da sie sich umfahren lässt. Schliesslich liegt sie in einem Quartier mit Tempo 30 – es gibt keine angrenzenden Tempo-50-Strassen.» Als Ergänzung zu den Eistagen auf dem Arboner Weiher wäre der Schneesport somit perfekt. Mit den Worten «der nächste Winter kommt bestimmt» brachte er die anwesenden Parlamentarier zum melancholischen Sinnieren.

Stadtrat Peter Gubser sagt, er habe nicht genau herausgefunden, wann die Schlittelpiste das letzte Mal in Betrieb gewesen sei. «Ich schätze, vor etwa zehn Jahren.» Aufgehört habe man mit der Gepflogenheit im Zuge des Klimawandels. «Das gibt es nur noch selten, dass ein Schlittelplausch möglich ist.» Aber auch Reklamationen sind ihm in guter Erinnerung. «In vielen Fällen ist nicht klar, wer bei einem Unfall verantwortlich ist.»

«Mit gewissen Einschränkungen ist das Schlittelvergnügen möglich»

Die Alemannenstrasse wäre laut Gubser ideal, wenn sie nicht in Arbon läge, sondern in Arosa. «Mit gewissen Einschränkungen ist das Schlittelvergnügen aber möglich.» Ganz früher sei der Startpunkt oben bei der Kirche gewesen, gelandet sei man dann unten bei der Metzgerei Geisser. «Heute wäre es wohl realistischer, dem Freizeitvertreib zwischen Reben- und Brühlstrasse nachzugehen.» Dort gebe es nicht allzu grosse Konflikte mit dem motorisierten Verkehr.

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