Arbon
Pfadi ahoi! Die Pfadfinder der Pfadi Arbor Felix begeben sich nach dreimonatiger Coronapause wieder auf Abenteuer in den umliegenden Wäldern

Die Pfadfinder der Region Arbon durften vergangenen Samstag erstmals seit Dezember gemeinsam auf Schatzsuche gehen. In Gruppen bis zu 15 Personen und an der frischen Luft konnten die Leitenden ein abwechslungsreiches Programm für die Kinder zusammenstellen. Doch von Normalbetrieb lässt sich nicht sprechen: Maskenpflicht für die Älteren und ein Verzicht von Kontaktspielen sind Teile des Schutzkonzeptes.

Diego Müggler
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Ein Pfadfinder scheut keinen Dreck. Nach dem Homescouting freuen sich die Teilnehmenden, wieder mal zu dreckeln.

Ein Pfadfinder scheut keinen Dreck. Nach dem Homescouting freuen sich die Teilnehmenden, wieder mal zu dreckeln.

Bild: Florian Koller

Auf Instagram und Facebook war die Vorfreude der Pfadi Arbor Felix auf vergangenen Samstag riesig. Nach über drei Monaten Pause dürfen wieder gemeinsame Aktivitäten stattfinden. Bei schönstem Wetter durchstreiften über 50 Pfadfinder aus der Region die verschiedenen Wälder der Umgebung. Der siebenjährige Finnley sagt:

«Ich freue mich, dass wir wieder Pfadi haben. Die Schnitzeljagd fand ich heute besonders cool.»

Aber auch für die Leiter ist die Rückkehr zu gemeinsamen Aktivitäten äusserst erfreulich. Es freue sie, den Kindern mit einem kreativen Programm eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten, sagt die Leiterin Playa. So stiessen die Vier- bis Siebenjährigen im «Tälisberg» auf eine liebe Piratin, welche auf die Hilfe jedes einzelnen angewiesen war. Durch Spiel, Spass und viele kreative Ideen konnten die Kinder ihrem Ruf als Freund und Helfer gerecht werden.

Im Wald ist die Pfadi zu Hause. Eine Gruppe der Pfadi Arbor Felix vergangenen Samstag im «Tälisberg».

Im Wald ist die Pfadi zu Hause. Eine Gruppe der Pfadi Arbor Felix vergangenen Samstag im «Tälisberg».

Bild: Florian Koller

Vorsicht vor dem Virus

Seitdem der Samichlaus vergangenen Dezember in der Pfadi vorbei kam, konnte die Pfadi Arbor Felix keine physischen Aktivitäten mehr durchführen. So war die Kreativität der Leiter wie schon während des ersten Lockdowns im sogenannten Homescouting gefragt. Mit Aufgaben für zu Hause, Schnitzeljagden, welche einzeln gelöst werden konnten, oder Videoanrufen bot die Pfadi auch in dieser Zeit ein vielseitiges Programm.

Mit vollem Einsatz dabei: Auch beim Spiel «Sonne, Mond und Stern» hatten die Teilnehmenden viel Spass.

Mit vollem Einsatz dabei: Auch beim Spiel «Sonne, Mond und Stern» hatten die Teilnehmenden viel Spass.

Bild: Florian Koller

Doch auch nachdem der Pfadibetrieb wieder vor Ort stattfinden kann, bleibt die Pandemie präsent. Nur durch ein striktes Sicherheitskonzept ist die Durchführung der Aktivitäten möglich. Dieses enthält eine Maskenpflicht ab der Pfaderstufe (11-14 Jahren), regelmässiges Händewaschen, auch mit Wasserkanister im Wald, und eine maximale Gruppengrösse von 15 Personen. Weiter verzichtet die Pfadi Arbor Felix auf Spiele mit engem Körperkontakt. Trotzdem schreibt die Pfadi Arbor Felix auf Instagram: «Wir haben es vermisst und sind umso froher, mit einem Sicherheitskonzept wieder Aktivitäten durchführen zu dürfen.»

Mit Vorfreude auf die erste Aktivität seit Dezember schreiten die «Biber» der Pfadi Arbor Felix in den Wald hinauf.

Mit Vorfreude auf die erste Aktivität seit Dezember schreiten die «Biber» der Pfadi Arbor Felix in den Wald hinauf.

Bild: Florian Koller